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Aktualisierung: PHP 8 ist da!

Alle Jahre wieder ist es soweit: Neben den zahlreichen WordPress-Updates steht auch die Entwicklung von PHP nicht still. Und genau wie bei dem beliebten CMS sollten Sie auch hier auf die Aktualisierung nicht verzichten.

Worum geht es bei PHP? Eine kurze Erinnerung

PHP ist eine Programmiersprache und das Kürzel für den etwas sperrigen Namen “Hypertext Preprocessor”. In der ersten Version Mitte der 90er Jahre stand das übrigens noch für “Personal Home Page”. Das klingt zwar weniger technisch anspruchsvoll, illustriert aber den eigentlichen Sinn hinter PHP. Mit der Sprache können Sie beispielsweise prima auf Datenbanken zugreifen. Im Kontext von WordPress wäre das Internet spaßfrei, wenn es PHP nicht gäbe. Hier nämlich basieren die zahllosen WordPress-Plugins auf PHP-Code. Ohne die handliche Programmiersprache müssten Sie auf eine Vielzahl nützlicher Sonderfunktionen in WordPress verzichten.

Auch zu Aktualisierungen von PHP raten wir aus ähnlichen Gründen wie zu denen für WordPress. An erster Stelle steht nämlich immer die Sicherheit. Immerhin ist PHP beliebt – so beliebt, dass es auf Hunderten von Millionen von Websites zum Einsazt kommt. Damit ist die Programmiersprache natürlich auch ein beliebtes Ziel von Hackern. Schwachstellen, Bugs und Sicherheitslücken werden von Hackern gnadenlos ausgenutzt. Nur mit einem PHP in der aktuellen Version sind Sie davor zumindest im Kern geschützt.

Das ist neu in PHP 8

An erster Stelle für das neue Update steht Geschwindigkeit. PHP 8 kommt erstmals gebündelt mit einem Just-in-time-compiler. Um es etwas technisch auf den Punkt zu bringen: mit einem Just-in-time-compiler werden Teile des PHP-Code zur Laufzeit in Maschinencode übersetzt. Für die Ausführung des Codes hat das eine erhebliche Steigerung der Geschwindigkeit zur Folge. Eine noch tiefer gehende und technisch anspruchsvollere Erklärung der einzelnen Code-Verbesserungen finden Sie übrigens unter diesem Link. Abgesehen von der Leistungssteigerung und neuen Features lohnt sich ein Update aber allein schon der Bugfixes und verbesserten Sicherheit wegen.

So führen Sie das Update aus

Vor dem ersten Schritt sollten Sie erst einmal ein Back-up Ihrer Seite machen. Zwar läuft so eine Aktualisierung in der Regel problemlos ab, für den Fall des Falles sollten Sie trotzdem gerüstet sein. Klicken Sie anschließend in Ihrem WordPress-Dashboard auf “Aktualisierungen” und stellen Sie sicher, dass Ihr WordPress selbst auf dem neuesten Stand ist. Öffnen Sie anschließend das Dashboard Ihres Hosting-Dienstleisters. Ein Button für die PHP-Aktualisierung sollte dort verfügbar sein. Falls ein solcher allerdings fehlt, sollten Sie Ihren Hosting-Service per E-Mail kontaktieren und nach einem Update fragen. Zeitige Updates ersparen Ihnen womöglich viel Frust und Arbeit, die bei Updates von stark veralteten Versionen fast zwangsläufig nötig sind.

Haben Sie Fragen zum Management Ihrer Webseite oder möchten eine eigene Website aufbauen und wissen nicht weiter? Setzen Sie sich mit uns in Verbindung! Aktualisieren Sie regelmäßig Ihr WordPress und PHP? Teilen Sie uns Ihre Meinungen dazu gerne in den Kommentaren mit!

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