Alt-Attribute: Der SEO-Mehrwert!

Bilder sind auf Blogs nicht wegzudenken. Als Infographic beispielsweise können sie komplexe Sachverhalte und Statistiken einfach darstellen. Als kleine .gifs können sie unterhalten. Sie können Emotionen transportieren oder wichtige Sachverhalte unterstreichen. Kurzum: Bilder sind ein mächtiges Werkzeug für jeden Websitenbetreiber. Dass Sie Bilder richtig oder falsch einsetzen können (bisweilen geht der Trend in die Richtung, Artikel mit bewegten gif-Bildern zu überfluten, um nur ein Beispiel zu nennen) ist ein eigenes Kapitel wert. Für Sie als Betreiber eines Blogs oder einer Unternehmensseite steht an vorderster Stelle, dass Sie mindestens Titelbilder einsetzen – und hier lauert die Gefahr, wertvolles SEO-Futter zu verschenken.

Nicht neu, aber wichtig: Alt-Attribute

Die Rede ist von sogenannten Alt-Attributen. Hinter dem etwas nebulösen Begriff versteckt sich nicht mehr als ein HTML-Text:

<img src=“Bild.png” alt=“Bildbeschreibung” title=“Popup-Tooltip”>

“Alt” ist in diesem Fall der “Alternativtext”. Ein solcher Text enthält idealerweise eine Kurzbeschreibung Ihres Bildes. Der Hauptgrund dafür ist Barrierefreiheit. Blinde oder sehgestörte User benutzen in der Regel einen rein textbasierten Browser, der Inhalte auf dem Bildschirm laut vorliest. Was ein Bild darstellen soll, kann die Maschine natürlich nicht wissen. Muss sie aber auch nicht – denn dafür gibt es ja Ihren Alt-Text. Dieser wird nun anstelle des Bildes ausgegeben. In dem HTML-Beispiel oben macht ein weiterer Begriff auf sich aufmerksam, nämlich der “title”. Dahinter steckt eine simple Logik. In einem normalen Browser öffnet sich ein kleiner Tooltip, sobald ein Nutzer mit dem Mauszeiger über ein Bild fährt. Der “title”-tag bestimmt, was in diesem Tooltip steht. Von einer barrierefreien Webseite können alle Seiten nur profitieren, aber Sie müssen Alt-Attribute nicht aus purem Altruismus nutzen. Denn Fakt ist auch: Suchmaschienen lieben solche tags.

Alt-Attribute richtig aufsetzen

Das perfekte alt-tag besteht aus einer Bildbeschreibung, in die Sie vorsichtig ein paar keywords einflechten können. Dabei reicht normalerweise ein einzelner Satz. Nutzen Sie diesen begrenzten Platz gut: Suchmaschinen wie Google sind schlau und lassen sich durch bloßes Keyword stuffing nicht an der Nase herumführen. Wenn die keywords im Kontext der Beschreibung keinen Sinn ergeben, riskieren Sie, von Google mit einem schlechteren Ranking bestraft zu werden. Vorsicht ist auch für Nutzer von WordPress geboten, denn bei fehlendem Alt-Text füllt das CMS dieses Attribut mit dem Bildnamen. In den Bildeigenschaften finden Sie das alt-tag unter der Bezeichnung “Alternativtext”. Bei dieser Gelegenheit sollten Sie auch den Bildnamen für Suchmaschinen optimieren – es dauert nur ein paar Sekunden und ist gerade auf Blogs unschätzbar wertvoll.

Alt-Attribute sind ein oft vergessenes Werkzeug. Das ist schade, denn einmal aufgesetzt, können diese tags Ihr SEO-Ranking nachhaltig verändern. Denken Sie daran, dass Suchmaschinenoptimierung nicht bei Keywords im Fließtext aufhört. Die richtige Optimierungsarbeit setzt sich in kleinen Details fort – und wenn es nur ein Tooltip ist.

Haben Sie Erfahrungen, ob gut oder schlecht, mit Bildoptimierung für Webseiten gemacht? Wir freuen uns über jeden Kommentar!

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