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DSGVO: Warum Ihr Google Analytics 4 (GA4) nicht nutzen solltet!

Die Meldung kam wie ein Paukenschlag: Google Analytics wird eingestellt – fast! Streng genommen ersetzt Google die bisher gängige Variante Universal Analytics durch Analytics 4. Mit dem Upgrade will der Suchmaschinengigant nicht nur bessere Features anbieten, sondern auch den Datenschutz verbessern. Mit dem hat es das Unternehmen in der Vergangenheit nicht immer sehr genau genommen. Spätestens seit Inkrafttreten der DSGVO drohen beim laschen Umgang mit Datenschutz allerdings erhebliche Bußgelder. Diesen Druck bekommt auch Google zunehmend zu spüren. Analytics 4 macht deshalb einiges anders. Beispielsweise werden in der EU erhobene Daten ab sofort nur noch auf Servern innerhalb der EU verarbeitet. Auch IP-Adressen sollen nach ihrer Verarbeitung nicht weiter gespeichert werden. Eine vollständige Liste der anstehenden Änderungen hat das Unternehmen auf dieser Seite zusammengefasst.

Tut Google mit Analytics 4 genug für den Datenschutz?

Alle guten Vorsätze ändern nichts daran, dass Google ein amerikanisches Unternehmen ist und damit den Gesetzen der USA unterliegt. Die dortigen Geheimdienste haben umfangreiche Befugnisse für die Verarbeitung von Datensätzen. Das Versprechen, Daten nicht aus der EU in die USA zu überführen, kann Google deshalb nicht einhalten. Gleichzeitig beschneidet das Unternehmen die Auswertbarkeit von Datensätzen.
Beispiel Google Signals: Das Feature erlaubt es, Besucher einer Seite mit einem Google-Konto zu verknüpfen. Analytics 4 erlaubt es theoretisch, Signals abzuschalten. Wie genau das technisch abläuft, ist allerdings unklar. Insbesondere steht im Raum, welche Daten unverschlüsselt übertragen werden. Trotz dieser erheblichen Datenschutzrisiken geht mit der Abschaltung von Signals auch der Verlust einiger Möglichkeiten einher. So fallen etwa Daten zu Demografie und Interessen weg. Auch Remarketing-Listen anhand von Daten aus Analytics sind so nicht mehr möglich.

Analytics 4 steht letztendlich zwischen der Hoffnung, jetzt endlich genug zu tun, und der unsicheren Zukunft für diverse Funktionen. Diese Hoffnung ist allerdings trügerisch, denn mittlerweile hat die DSGVO ernsthafte Konsequenzen. Zwar mahlen die Mühlen der Justiz langsam, aber sie mahlen trotzdem. So ist dieses Jahr die Analytics-Frage vor europäischen Datenschützern gelandet. Im Januar urteilte die österreichische Datenschutzbehörde, dass Google Analytics mit europäischem Recht unvereinbar ist. Im Februar folgte das gleiche Urteil seitens der französischen Datenschutzbehörde. Damit ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis ein entsprechendes Urteil auch in Deutschland ergeht. Wer dann nicht vorgesorgt hat, betritt womöglich rechtlich heikles Territorium.

Eine tiefgehende Analyse der Datenschutzverbesserungen in Analytics 4 ist auf dieser Seite einsehbar.

Gibt es Alternativen?

Google Analytics war lange Zeit das Analysetool im Online-Marketing. Mittlerweile ist es allerdings nicht mehr konkurrenzlos. Insbesondere der Datenschutz ist für Google ein ewiges Problem, das sich noch über Jahre hinziehen könnte. Einfacher geht es mit Trackern, die in der EU selbst geschaffen wurden. Wir selbst nutzen dafür eTracker, ein Tool aus deutscher Produktion, das sich von Beginn an nach dem europäischen Datenschutz richtet. Das Bangen um Rechtssicherheit entfällt damit auf einen Schlag. Zudem besticht das Tool mit Features wie dem cookielosen Tracking und tiefgehenden Daten etwa zu Absprungrate und Seitenaufrufen. Damit lässt sich das Online-Marketing wie gewohnt fortsetzen. Alles weitere zum Tool erfährst Du auf seiner Website!

Hast Du noch Fragen zu eTracker oder benötigst Du Unterstützung bei Deinem Projekt? Hinterlasse uns dazu gerne einen Kommentar oder kontaktiere uns!

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