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Was bedeutet E-A-T bezogen auf SEO?

Das Internet ist ein Sammelsurium von Meinungen, Halbwahrheiten und gut recherchierten Informationen. Da ist für Besucher nicht immer ersichtlich, ob die Inhalte vor ihren Augen glaubwürdig sind oder nicht. Gerade bei Themen wie Investments am Kapitalmarkt kann das ein echtes Problem sein – wer etwas verkaufen will, ist nicht zwangsläufig neutral. Aber wie lassen sich glaubwürdige und fragwürdige Inhalte auseinanderhalten? Diese Frage ist der Kern von EAT, einer Art Rating für Vertrauenswürdigkeit.

EAT steht für Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness – Expertise, Verbindlichkeit und Glaubwürdigkeit. Das Rating wurde von Google für eine Welt entwickelt, in der immer mehr fragwürdige Inhalte um die Aufmerksamkeit des Internets buhlen. SEO-Maßnahmen stehen immerhin jedem offen. Das Internet 2022 ist deshalb ein komplexes Spiel aus Algorithmen und Geschäftsleuten, die immer neue Tricks für ihr Google-Ranking entdecken.

Die EAT-Punkte im Einzelnen

Expertise bezieht sich darauf, wie sehr der Autor/die Autorin eines Inhalts mit dem Thema vertraut sein kann. So ist die Expertise eines Professors zu seinem Fachbereich ungleich größer, als wenn ein Laie den Beitrag verfasst hätte.

Verbindlichkeit bezieht sich auf den Beitrag im größeren Kontext einer Website. Im Raum steht dabei etwa, ob vielfach auf eine Seite verlinkt wird oder Experten eine Bewertung für die Seite hinterlassen haben. Dient die Seite häufiger als Quelle und/oder hat ihren eigenen Wikipedia-Beitrag, steigt ihre Verbindlichkeit. Auch das EAT-Ranking verlinkender Seiten zählt zu diesem Punkt. Immerhin ist es grundsätzlich nicht schwer, etwa per Link-Building als “relevant” durchzugehen. Google erkennt solche Marketing-Tricks mittlerweile aber und straft sie mit einem schlechteren Ranking ab.

Glaubwürdigkeit ist der am schwierigsten zu definierende Teilpunkt von EAT. Er fängt beispielsweise schon bei der Frage an, ob eine Seite SSL-Verschlüsselung nutzt. Auch das allgemeine Netz-Echo zur Glaubwürdigkeit einer Seite fließt in dieses Rating.

Wie setzt Google das um?

Google setzt auf EAT als Qualitätsmerkmal, um glaubwürdige Inhalte von Quacksalberei zu trennen. Wie genau das funktioniert, will das Unternehmen allerdings nicht verraten. Fest steht nur, dass Google zumindest in der Theorie Inhalten, die den EAT-Voraussetzungen entsprechen, im Ranking Vorrang gibt. Das betrifft insbesondere Bereiche, die der Suchmaschinenriese als YMYL bezeichnet: Your Money or Your Life. Es handelt sich dabei um Bereiche, die unmittelbar mit der Gesundheit oder den Finanzen von Besuchern zu tun haben. Dazu zählen etwa Finanztips und medizinische Ratschläge, aber auch Themen zu Nahrungsmitteln und Diäten, Gesetzgebung, Online-Shopping und Nachrichten. Gerade für solche Bereiche findet Google es besonders wichtig, gute Inhalte voran zu stellen.

Interessanterweise ist EAT nichts, das eine Website einfach so “umsetzen” könnte, denn es gibt keine harten Regeln. Streng genommen ist nicht einmal bekannt, ob und inwiefern EAT das Ranking auf Google überhaupt beeinflusst. Wie einige andere Maßnahmen der vergangenen Jahre ist EAT ein Versuch seitens Google, SEO-Maßnahmen etwas in den Hintergrund zu stellen und gute Inhalte zu fördern. Damit hat SEO natürlich nicht ausgedient. Es ist allerdings kein Pluspunkt für Suchmaschinen oder das Internet insgesamt, dass Inhalte vielerorts nicht für Menschen, sondern für Maschinen erstellt werden. Es liegt letztendlich also an uns allen, gute Inhalte zu erstellen. Darin liegt letztendlich das ganze Geheimnis.

Hast Du weitere Fragen zu Blogs oder Suchmaschienoptimierung? Hinterlasse uns dazu gerne einen Kommentar oder kontaktiere uns!

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