GEO, Reichweite, SEA
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Goog­le Ads AI Max für Such­kam­pa­gnen: Mehr Con­ver­si­ons durch KI – aber wie viel Kon­trol­le bleibt?

Goog­le baut künst­li­che Intel­li­genz immer tie­fer in klas­si­sche Such­kam­pa­gnen ein.
Mit AI Max für Such­kam­pa­gnen kön­nen Wer­be­trei­ben­de Reich­wei­te, Such­an­fra­gen-Abgleich, Anzei­gen­tex­te und Landing­pa­ges stär­ker durch Goog­le AI opti­mie­ren las­sen. Nach Anga­ben von Goog­le erzie­len Wer­be­trei­ben­de, die AI Max akti­vie­ren, typi­scher­wei­se 14 % mehr Con­ver­si­ons oder Con­ver­si­on-Wert bei einem ähn­li­chen CPA bezie­hungs­wei­se ROAS.

Die Zahl klingt über­zeu­gend, muss aber rich­tig ein­ge­ord­net wer­den: Sie basiert auf inter­nen Goog­le-Daten aus dem Jahr 2025 für Wer­be­trei­ben­de außer­halb des Retail-Bereichs. Goog­le nennt für Kam­pa­gnen, die zuvor über­wie­gend Exact Match und Phra­se Match ein­set­zen, sogar einen typi­schen Uplift von 27 %. Dar­aus lässt sich jedoch nicht ablei­ten, dass jede ein­zel­ne Kam­pa­gne auto­ma­tisch ent­spre­chen­de Mehr­ergeb­nis­se erzielt.

AI Max ist zudem kein eige­ner Kam­pagn­en­typ, son­dern eine Opti­mie­rungs­ebe­ne inner­halb bestehen­der Goog­le-Ads-Such­kam­pa­gnen. Sie kom­bi­niert einen erwei­ter­ten Such­an­fra­gen-Abgleich mit Text­an­pas­sung, Erwei­te­rung der fina­len URL sowie zusätz­li­chen Steue­rungs- und Report­ing­mög­lich­kei­ten.

Die stra­te­gisch wich­ti­ge­re Fra­ge lau­tet des­halb nicht nur: Kann AI Max die Per­for­mance stei­gern? Unter­neh­men müs­sen eben­so prü­fen, wie viel Kon­trol­le sie Goog­le über Such­an­fra­gen, Wer­be­aus­sa­gen und Landing­pa­ges über­tra­gen wol­len – und ob ihre Con­ver­si­on-Daten, Web­site und Kam­pa­gnen­struk­tur über­haupt gut genug sind, damit die Auto­ma­ti­sie­rung sinn­voll arbei­ten kann.

Wich­tigs­te Erkennt­nis­se auf einen Blick

  • AI Max ist kein neu­er Kam­pagn­en­typ, son­dern eine KI-basier­te Opti­mie­rungs­ebe­ne für bestehen­de Such­kam­pa­gnen.
  • Goog­le nennt als typi­schen Effekt 14 % mehr Con­ver­si­ons oder Con­ver­si­on-Wert bei ähn­li­chem CPA/ROAS; Grund­la­ge sind inter­ne Goog­le-Daten aus 2025 für Nicht-Retail-Wer­be­trei­ben­de.
  • Bei Kam­pa­gnen, die über­wie­gend Exact Match und Phra­se Match ver­wen­den, nennt Goog­le einen typi­schen Uplift von 27 %.
  • Such­an­fra­gen-Abgleich erwei­tert die Reich­wei­te über Broad Match sowie asset- und landing­pa­ge­ba­sier­te, teil­wei­se key­word­lo­se Tech­no­lo­gien.
  • Text­an­pas­sung kann zusätz­li­che Anzei­gen­ti­tel und Text­zei­len anhand von Domain, Landing­pa­ge, bestehen­den Anzei­gen, Key­words und Assets erzeu­gen.
  • Die Erwei­te­rung der fina­len URL kann Nut­zer auto­ma­tisch auf eine ande­re, aus Goo­gles Sicht rele­van­te­re Sei­te der­sel­ben Domain lei­ten.
  • Die Erwei­te­rung der fina­len URL setzt akti­vier­te Text­an­pas­sung vor­aus.
  • Wer mit ange­pinn­ten RSA-Assets arbei­tet, muss auf­pas­sen: Bei einer durch AI Max aus­ge­wähl­ten alter­na­ti­ven URL wer­den die­se Pins nicht berück­sich­tigt.
  • Mit URL-Aus­schlüs­sen, URL-Ein­schlüs­sen, Mar­ken­ein­stel­lun­gen und „Loca­ti­ons of inte­rest“ ste­hen zusätz­li­che Kon­troll­mög­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung.
  • Neue Berich­te zei­gen unter ande­rem, wel­che Such­an­fra­gen, Anzei­gen­ti­tel und Landing­pa­ges durch AI Max zusam­men­ge­führt wur­den.
  • AI Max soll­te getes­tet und gemes­sen wer­den, statt die von Goog­le genann­ten Durch­schnitts­wer­te unge­prüft auf das eige­ne Kon­to zu über­tra­gen.

KI-Zusam­men­fas­sung des Bei­trags

Goog­le Ads AI Max für Such­kam­pa­gnen erwei­tert klas­si­sche Search-Kam­pa­gnen um KI-basier­te Funk­tio­nen für Such­an­fra­gen-Abgleich und Asset-Opti­mie­rung. Goog­le AI kann zusätz­li­che rele­van­te Such­an­fra­gen erschlie­ßen, Anzei­gen­ti­tel und Beschrei­bun­gen anpas­sen und mit der Erwei­te­rung der fina­len URL auto­ma­tisch eine aus Goo­gles Sicht pas­sen­de­re Landing­pa­ge aus­wäh­len. Goog­le gibt an, dass Wer­be­trei­ben­de mit AI Max typi­scher­wei­se 14 % mehr Con­ver­si­ons oder Con­ver­si­on-Wert bei einem ähn­li­chen CPA bezie­hungs­wei­se ROAS erzie­len; die Anga­be basiert auf inter­nen Goog­le-Daten aus 2025 für Nicht-Retail-Wer­be­trei­ben­de. Die Funk­ti­on bie­tet zugleich Kon­troll­me­cha­nis­men wie Mar­ken- und URL-Ein­stel­lun­gen, geo­gra­fi­sche Inter­es­sen sowie erwei­ter­te Berich­te. Kri­tisch ist ins­be­son­de­re, dass Auto­ma­ti­sie­rung nicht auto­ma­tisch bes­se­re Geschäfts­er­geb­nis­se garan­tiert: Die Qua­li­tät von Con­ver­si­on Track­ing, Web­site, Landing­pa­ges und Geschäfts­da­ten beein­flusst, wel­che Signa­le Goog­le AI zur Opti­mie­rung erhält. Unter­neh­men soll­ten AI Max des­halb kon­trol­liert tes­ten, rele­van­te URLs und Mar­ken absi­chern und die Ergeb­nis­se anhand von Con­ver­si­on-Qua­li­tät, CPA bezie­hungs­wei­se ROAS und tat­säch­li­chem Geschäfts­wert bewer­ten.

Fak­ten­ba­sis die­ses Bei­trags

  • Pro­dukt: Goog­le Ads AI Max für Such­kam­pa­gnen
  • Ein­ord­nung: Opti­mie­rungs­ebe­ne inner­halb bestehen­der Such­kam­pa­gnen, kein eigen­stän­di­ger Kam­pagn­en­typ
  • Goog­le-Bench­mark: typi­scher­wei­se 14 % mehr Con­ver­si­ons oder Con­ver­si­on-Wert bei ähn­li­chem CPA/ROAS
  • Daten­ba­sis des Bench­marks: inter­ne Goog­le-Daten 2025, Nicht-Retail-Wer­be­trei­ben­de
  • Goog­le-Bench­mark bei über­wie­gend Exact/Phrase: typi­scher­wei­se 27 % mehr Con­ver­si­ons oder Con­ver­si­on-Wert
  • Kern­funk­tio­nen: Such­an­fra­gen-Abgleich, Text­an­pas­sung und Erwei­te­rung der fina­len URL
  • Steue­rung: unter ande­rem URL-Ein- und ‑Aus­schlüs­se, Mar­ken­ein­stel­lun­gen und geo­gra­fi­sche Inter­es­sen
  • Report­ing: Such­be­grif­fe, Key­words, Assets und Landing­pa­ges kön­nen dif­fe­ren­zier­ter ana­ly­siert wer­den

Was ist Goog­le Ads AI Max für Such­kam­pa­gnen?

AI Max ist eine KI-basier­te Opti­mie­rungs­ebe­ne für Goog­le-Ads-Such­kam­pa­gnen.
Sie soll vor­han­de­ne Search-Kam­pa­gnen erwei­tern, ohne dass Wer­be­trei­ben­de dafür auf einen kom­plett neu­en Kam­pagn­en­typ wech­seln müs­sen.

Goog­le bün­delt in AI Max im Wesent­li­chen zwei Berei­che:

  1. Such­an­fra­gen-Abgleich: zusätz­li­che rele­van­te Such­an­fra­gen erschlie­ßen.
  2. Asset-Opti­mie­rung: Anzei­gen­tex­te und Landing­pa­ges dyna­misch an die Such­in­ten­ti­on anpas­sen.

Dahin­ter steht eine grund­sätz­li­che Ent­wick­lung in Goog­le Ads: Die klas­si­sche Logik „Key­word → Anzei­ge → fes­te Landing­pa­ge“ wird zuneh­mend durch ein Sys­tem ersetzt, das Such­in­ten­ti­on, vor­han­de­ne Key­words, Anzei­gen, Assets und Inhal­te der Web­site gemein­sam inter­pre­tiert.

14 % mehr Con­ver­si­ons mit AI Max: Was sagt die­se Zahl wirk­lich aus?

Goog­le gibt an, dass Wer­be­trei­ben­de nach Akti­vie­rung von AI Max typi­scher­wei­se 14 % mehr Con­ver­si­ons oder Con­ver­si­on-Wert bei einem ähn­li­chen CPA bezie­hungs­wei­se ROAS erzie­len.
Für Kam­pa­gnen, die über­wie­gend Exact-Match- und Phra­se-Match-Key­words ver­wen­den, nennt Goog­le einen typi­schen Uplift von 27 %.

Die­se Zah­len sind für die Ein­schät­zung von AI Max rele­vant – sie sind aber kei­ne Erfolgs­ga­ran­tie für eine ein­zel­ne Kam­pa­gne.
Die zugrun­de lie­gen­de 14-%-Angabe stammt laut Goog­le aus inter­nen Daten des Jah­res 2025 und bezieht sich auf Nicht-Retail-Wer­be­trei­ben­de.

War­um die Bench­mark kri­tisch ein­ge­ord­net wer­den muss

Ein durch­schnitt­li­cher bezie­hungs­wei­se „typi­scher“ Uplift sagt nicht, wie groß die Streu­ung zwi­schen ein­zel­nen Wer­be­trei­ben­den ist. Aus der ver­öf­fent­lich­ten Kenn­zahl allein lässt sich bei­spiels­wei­se nicht ablei­ten:

  • wel­cher Anteil der unter­such­ten Kam­pa­gnen tat­säch­lich bes­ser abschnitt,
  • wie groß Unter­schie­de zwi­schen Bran­chen waren,
  • wel­che Aus­gangs­kon­fi­gu­ra­tio­nen beson­ders pro­fi­tier­ten,
  • wie sich die Qua­li­tät der zusätz­li­chen Con­ver­si­ons unter­schied,
  • ob sich ein ver­gleich­ba­rer Effekt in einem kon­kre­ten deut­schen Wer­be­kon­to erzie­len lässt.

Für die Pra­xis bedeu­tet das:
Die 14 % sind ein inter­es­san­ter Goog­le-Bench­mark, aber kein Busi­ness Case.
Ob AI Max wirt­schaft­lich bes­ser funk­tio­niert, muss im eige­nen Kon­to anhand belast­ba­rer Con­ver­si­on- und Wert­da­ten geprüft wer­den.

Such­an­fra­gen-Abgleich: AI Max geht über klas­si­sche Key­words hin­aus

Der Such­an­fra­gen-Abgleich soll zusätz­li­che rele­van­te Such­an­fra­gen erschlie­ßen, die mit der bis­he­ri­gen Key­word-Struk­tur mög­li­cher­wei­se nicht erreicht wur­den.
Goog­le kom­bi­niert dafür Broad Match, asset­ba­sier­te Signa­le, Landing­pa­ge-Inhal­te und key­word­lo­se Tech­no­lo­gien.

Goog­le AI lernt dabei unter ande­rem aus:

  • bestehen­den Key­words,
  • Anzei­gen und Crea­ti­ves,
  • Landing­pa­ges und wei­te­ren URLs,
  • dem Kon­text bezie­hungs­wei­se der Inten­ti­on einer Such­an­fra­ge.

Damit ver­än­dert sich die Rol­le des Key­words.
Es bleibt ein wich­ti­ges Signal, ist aber nicht mehr zwangs­läu­fig der ein­zi­ge Aus­gangs­punkt für die Aus­lie­fe­rung.

Muss man dafür alle Key­words auf Broad Match umstel­len?

Nein, AI Max bedeu­tet nicht, dass Wer­be­trei­ben­de zwin­gend sämt­li­che vor­han­de­nen Key­words manu­ell auf Broad Match umstel­len müs­sen.
Der Such­an­fra­gen-Abgleich von AI Max kann bestehen­de Key­words mit Broad-Match- und key­word­lo­sen Tech­no­lo­gien erwei­tern.

Das ist ein wich­ti­ger Unter­schied zur ver­kürz­ten Bot­schaft „ein­fach alle Key­words weit­ge­hend pas­send machen“.
Die grö­ße­re Reich­wei­te ent­steht aus dem Zusam­men­spiel ver­schie­de­ner Signa­le und nicht aus­schließ­lich aus einer Ände­rung der Key­word-Opti­on.

Text­an­pas­sung: Goog­le AI schreibt zusätz­li­che Anzei­gen­in­hal­te

Die Text­an­pas­sung – frü­her als auto­ma­tisch erstell­te Assets bezeich­net – kann zusätz­li­che Anzei­gen­ti­tel und Beschrei­bun­gen erzeu­gen.
Goog­le ver­wen­det dafür den Kon­text der jewei­li­gen Anzei­ge.

Zu den mög­li­chen Infor­ma­ti­ons­quel­len gehö­ren:

  • Domain,
  • Landing­pa­ge,
  • bestehen­de Anzei­gen,
  • Key­words der Anzei­gen­grup­pe,
  • vor­han­de­ne Assets.

Goog­le ver­wen­det dabei sowohl extrak­ti­ve Ver­fah­ren als auch gene­ra­ti­ve KI, um zusätz­li­che Assets zu erzeu­gen, die bes­ser zur jewei­li­gen Such­an­fra­ge pas­sen sol­len.

Der Vor­teil: mehr Rele­vanz in grö­ße­rem Maß­stab

Der offen­sicht­li­che Vor­teil liegt in der Ska­lie­rung.
Statt für jede denk­ba­re Such­in­ten­ti­on manu­ell einen eige­nen Anzei­gen­text zu for­mu­lie­ren, kann Goog­le AI zusätz­li­che Vari­an­ten erzeu­gen und mit vor­han­de­nen RSA-Assets kom­bi­nie­ren.

Das Risi­ko: Auto­ma­ti­sie­rung betrifft die Wer­be­aus­sa­ge

Genau hier beginnt aber auch die unter­neh­me­ri­sche Ver­ant­wor­tung.
Goog­le weist Wer­be­trei­ben­de selbst dar­auf hin, die gel­ten­den Goog­le-Ads-Richt­li­ni­en und anwend­ba­ren Geset­ze zu berück­sich­ti­gen und die erzeug­ten Inhal­te im Asset-Bericht auf Rich­tig­keit zu kon­trol­lie­ren.

Beson­ders auf­merk­sam soll­ten Unter­neh­men des­halb bei Inhal­ten sein, bei denen ein­zel­ne For­mu­lie­run­gen recht­lich oder wirt­schaft­lich rele­vant sind, bei­spiels­wei­se:

  • Prei­se und Rabat­te,
  • Garan­tien,
  • medi­zi­ni­sche oder gesund­heit­li­che Aus­sa­gen,
  • Finanz­pro­duk­te,
  • recht­li­che Dienst­leis­tun­gen,
  • Lie­fer­zei­ten,
  • regio­na­le Ver­füg­bar­keit,
  • ver­bind­li­che Pro­duk­tei­gen­schaf­ten.

Auto­ma­tisch gene­riert bedeu­tet nicht auto­ma­tisch fach­lich oder recht­lich frei­ge­ge­ben.
Die Qua­li­täts­kon­trol­le bleibt Auf­ga­be des Wer­be­trei­ben­den.

Erwei­te­rung der fina­len URL: Goog­le wählt die Landing­pa­ge

Mit der Erwei­te­rung der fina­len URL kann Goog­le die ursprüng­lich hin­ter­leg­te fina­le URL durch eine ande­re, zur Such­an­fra­ge pas­sen­de­re Sei­te der­sel­ben Domain erset­zen.
Ziel ist es, Nut­zer direkt zu den Inhal­ten zu füh­ren, die vor­aus­sicht­lich bes­ser zu ihrer Such­in­ten­ti­on pas­sen.

Goog­le beschränkt die­se Aus­wahl nach eige­ner Doku­men­ta­ti­on auf URLs, die zur Such­an­fra­ge rele­vant sind und the­ma­tisch zur Anzei­gen­grup­pe pas­sen.

Text­an­pas­sung ist Vor­aus­set­zung

Die Erwei­te­rung der fina­len URL kann nur ver­wen­det wer­den, wenn auch die Text­an­pas­sung akti­viert ist.
Der Grund ist nach­voll­zieh­bar: Wenn Goog­le eine ande­re Landing­pa­ge aus­wählt, muss auch der Anzei­gen­text zu die­ser Sei­te pas­sen kön­nen.

Wird die Text­an­pas­sung deak­ti­viert, wird des­halb auch die Erwei­te­rung der fina­len URL deak­ti­viert.

Ach­tung bei ange­pinn­ten RSA-Assets

Für Wer­be­trei­ben­de mit stark kon­trol­lier­ten Respon­si­ve Search Ads ist ein Detail beson­ders wich­tig: Wenn die Erwei­te­rung der fina­len URL eine ande­re Landing­pa­ge aus­wählt, wer­den ange­pinn­te RSA-Assets nicht berück­sich­tigt.

Wer bestimm­te Head­lines aus regu­la­to­ri­schen, mar­ken­stra­te­gi­schen oder ande­ren Grün­den zwin­gend an einer fes­ten Posi­ti­on aus­spie­len muss, soll­te die­sen Punkt vor Akti­vie­rung genau prü­fen.

URL-Aus­schlüs­se und URL-Ein­schlüs­se: Kon­trol­le über Landing­pa­ges behal­ten

AI Max bedeu­tet nicht, dass Goog­le unein­ge­schränkt jede URL einer Web­site ver­wen­den muss.
Wer­be­trei­ben­de kön­nen die Auto­ma­ti­sie­rung mit URL-Regeln begren­zen.

URL-Aus­schlüs­se

Mit URL-Aus­schlüs­sen las­sen sich bestimm­te Sei­ten davon aus­schlie­ßen, als Landing­pa­ge über die Erwei­te­rung der fina­len URL ver­wen­det zu wer­den.
Das ist bei­spiels­wei­se sinn­voll für:

  • Impres­sum und Daten­schutz,
  • Kar­rie­re­sei­ten,
  • ver­al­te­te Ange­bo­te,
  • Sup­port- oder Log­in­be­rei­che,
  • redak­tio­nel­le Inhal­te ohne Con­ver­si­on-Ziel,
  • Sei­ten für nicht bewor­be­ne Leis­tun­gen.

URL-Ein­schlüs­se

URL-Ein­schlüs­se kön­nen auf Ebe­ne der Anzei­gen­grup­pe genutzt wer­den, um Goog­le gezielt auf bestimm­te Sei­ten bezie­hungs­wei­se URL-Regeln aus­zu­rich­ten.
Damit lässt sich die Auto­ma­ti­sie­rung stär­ker an der eige­nen Infor­ma­ti­ons­ar­chi­tek­tur aus­rich­ten.

Neue Steue­rungs­mög­lich­kei­ten auf Anzei­gen­grup­pen­e­be­ne

Goog­le kom­bi­niert die stär­ke­re Auto­ma­ti­sie­rung mit zusätz­li­chen Steue­rungs­mög­lich­kei­ten. Dazu gehö­ren ins­be­son­de­re Loca­ti­ons of inte­rest, Mar­ken­ein­stel­lun­gen und URL-Ein­schlüs­se.

Loca­ti­ons of inte­rest: geo­gra­fi­sche Such­in­ten­ti­on berück­sich­ti­gen

„Loca­ti­ons of inte­rest“ ist eine optio­na­le Ein­stel­lung auf Anzei­gen­grup­pen­e­be­ne.
Damit kön­nen Wer­be­trei­ben­de Nut­zer errei­chen, die nach bestimm­ten geo­gra­fi­schen Gebie­ten suchen oder Inter­es­se dar­an erken­nen las­sen – auch bei key­word­lo­sen Über­ein­stim­mun­gen.

Kam­pa­gnen­stand­ort und geo­gra­fi­sches Inter­es­se kön­nen dabei unter­schied­lich sein.
Goog­le nennt bei­spiels­wei­se den Fall, dass eine Kam­pa­gne Nut­zer in den USA adres­siert, wäh­rend eine Anzei­gen­grup­pe auf Such­in­ter­es­se an Spa­ni­en aus­ge­rich­tet wird.

Für Tou­ris­mus, Immo­bi­li­en, loka­le Dienst­leis­tun­gen oder inter­na­tio­nal aus­ge­rich­te­te Ange­bo­te kann die­se Tren­nung inter­es­sant sein.

Mar­ken­ein­schlüs­se und Mar­ken­aus­schlüs­se

Über Mar­ken­ein­stel­lun­gen kön­nen Unter­neh­men steu­ern, mit wel­chen Mar­ken ihre Anzei­gen in Ver­bin­dung gebracht wer­den sol­len bezie­hungs­wei­se wel­che Mar­ken aus­ge­schlos­sen wer­den.

  • Mar­ken­ein­schlüs­se: auf Kam­pa­gnen- und Anzei­gen­grup­pen­e­be­ne ver­füg­bar.
  • Mar­ken­aus­schlüs­se: auf Kam­pa­gnen­ebe­ne ver­füg­bar.

Das ist ins­be­son­de­re für Brand-Kam­pa­gnen, Händ­ler, Ver­gleichs­por­ta­le oder Unter­neh­men mit kla­ren Wett­be­wer­ber­stra­te­gien rele­vant.

Mehr Auto­ma­ti­sie­rung – aber auch mehr Trans­pa­renz im Report­ing?

etra­cker Rezer­ti­fi­zie­rung: Aktu­el­les Know-how für prä­zi­ses Track­ing!
Eine häu­fi­ge Kri­tik an auto­ma­ti­sier­ten Goog­le-Ads-Funk­tio­nen ist der Ver­lust von Trans­pa­renz.
Bei AI Max ver­sucht Goog­le, die­sem Pro­blem mit erwei­ter­ten Berich­ten ent­ge­gen­zu­wir­ken.

Rele­vant sind ins­be­son­de­re:

  • Bericht zu Such­be­grif­fen,
  • Key­word-Bericht,
  • Asset-Bericht,
  • Landing­pa­ge-Bericht.

Such­be­grif­fe und Anzei­gen­kom­bi­na­tio­nen

Im Bericht zu Such­be­grif­fen kön­nen Wer­be­trei­ben­de eine spe­zi­el­le Ansicht für Such­be­grif­fe und Anzei­gen­kom­bi­na­tio­nen ver­wen­den. Sie zeigt, wel­che Such­be­grif­fe die Anzei­ge aus­ge­löst haben und wel­che Anzei­gen­ti­tel und Landing­pa­ges dabei ver­wen­det wur­den.

Zusätz­lich kön­nen neue Spal­ten und Kenn­zeich­nun­gen zei­gen, ob eine Über­ein­stim­mung bei­spiels­wei­se durch Broad-Match-Erwei­te­rung oder key­word­lo­ses Matching zustan­de kam.

Landing­pa­ges kon­trol­lie­ren

Im Landing­pa­ge-Bericht zeigt die Spal­te „Aus­ge­wählt von“ bezie­hungs­wei­se die ent­spre­chen­de AI-Max-Kenn­zeich­nung, wel­che Ziel­sei­ten auto­ma­tisch aus­ge­wählt wur­den.
Schlecht per­for­men­de oder uner­wünsch­te Landing­pa­ges kön­nen anschlie­ßend aus­ge­schlos­sen wer­den.

KI-gene­rier­te Assets iden­ti­fi­zie­ren

Von Goog­le AI erzeug­te Assets wer­den in den ent­spre­chen­den Berich­ten als von Goog­le AI hin­zu­ge­fügt gekenn­zeich­net. Damit kön­nen Wer­be­trei­ben­de kon­trol­lie­ren, wel­che Tex­te auto­ma­ti­siert erzeugt wur­den und wie die­se per­for­men.

Die ent­schei­den­de Vor­aus­set­zung: Gute Con­ver­si­on-Daten

AI Max soll­te nicht iso­liert betrach­tet wer­den.
Goog­le emp­fiehlt con­ver­si­on­ba­sier­te Smart-Bid­ding-Stra­te­gien, damit Funk­tio­nen wie Such­an­fra­gen-Abgleich, Text­an­pas­sung und Erwei­te­rung der fina­len URL effek­tiv arbei­ten kön­nen.

Das führt zu einem wich­ti­gen stra­te­gi­schen Punkt:
KI kann nur auf Basis der Signa­le opti­mie­ren, die ihr zur Ver­fü­gung ste­hen.

Ist das Con­ver­si­on Track­ing schlecht kon­fi­gu­riert, wer­den bei­spiels­wei­se Mikro-Con­ver­si­ons mit ech­ten Leads ver­mischt oder sind Con­ver­si­on-Wer­te wirt­schaft­lich wenig aus­sa­ge­kräf­tig, kann eine tech­nisch erfolg­rei­che Opti­mie­rung am eigent­li­chen Geschäfts­ziel vor­bei­ge­hen.

Mehr gemes­se­ne Con­ver­si­ons sind nicht zwangs­läu­fig:

  • mehr qua­li­fi­zier­te Leads,
  • mehr Neu­kun­den,
  • mehr Deckungs­bei­trag,
  • mehr Gewinn.

Gera­de des­halb wird mit zuneh­men­der Auto­ma­ti­sie­rung die Qua­li­tät des Mess­kon­zepts wich­ti­ger – nicht unwich­ti­ger.

AI Max ver­sus klas­si­sche Such­kam­pa­gne: Was ver­än­dert sich?

Bereich Klas­sisch stär­ker manu­ell Mit AI Max
Such­an­fra­gen stär­ke­re Ori­en­tie­rung an hin­ter­leg­ten Key­words und Match Types Broad Match, Assets, Landing­pa­ges und key­word­lo­se Tech­no­lo­gien erwei­tern den Abgleich
Anzei­gen­tex­te Wer­be­trei­ben­der lie­fert RSA-Assets Goog­le AI kann zusätz­li­che Head­lines und Beschrei­bun­gen erzeu­gen
Landing­pa­ge fina­le URL wird stär­ker vom Wer­be­trei­ben­den vor­ge­ge­ben Goog­le kann eine rele­van­te­re URL der­sel­ben Domain aus­wäh­len
Geo­gra­fi­sche Inten­ti­on klas­si­sches Stand­ort-Tar­ge­ting zusätz­lich „Loca­ti­ons of inte­rest“ auf Anzei­gen­grup­pen­e­be­ne
Mar­ken­steue­rung Key­words und Aus­schlüs­se zusätz­li­che Mar­ken-Ein- und ‑Aus­schlüs­se
Report­ing Key­words, Such­be­grif­fe, Anzei­gen und Landing­pa­ges zusätz­li­che AI-Max-Quel­len und Kom­bi­na­tio­nen aus Such­be­griff, Head­line und Landing­pa­ge

AI Max kri­tisch betrach­tet: Wo lie­gen die Risi­ken?

1. Mehr Reich­wei­te ist nicht auto­ma­tisch bes­se­re Reich­wei­te

Das Erschlie­ßen zusätz­li­cher Such­an­fra­gen kann neue Con­ver­si­ons ermög­li­chen.
Es kann aber eben­so Such­an­fra­gen erschlie­ßen, deren wirt­schaft­li­che Qua­li­tät zunächst unbe­kannt ist.
Ent­schei­dend ist des­halb nicht allein das zusätz­li­che Volu­men, son­dern des­sen tat­säch­li­cher Wert.

2. Goo­gles Opti­mie­rungs­ziel muss mit dem Unter­neh­mens­ziel über­ein­stim­men

Ein Algo­rith­mus kann sehr effi­zi­ent auf die vor­ge­ge­be­nen Con­ver­si­on-Signa­le opti­mie­ren.
Wenn die­se Signa­le jedoch das fal­sche Geschäfts­ziel reprä­sen­tie­ren, opti­miert das Sys­tem ledig­lich effi­zi­ent in die fal­sche Rich­tung.

3. Landing­pa­ges wer­den Teil der Tar­ge­ting-Logik

Mit AI Max ist eine Web­site nicht mehr nur das Ziel nach dem Klick.
Ihre Inhal­te wer­den stär­ker zu einem Signal dafür, für wel­che Such­in­ten­tio­nen eine Anzei­ge rele­vant sein könn­te.

Das macht eine kla­re Web­site-Struk­tur, ein­deu­ti­ge Leis­tungs­sei­ten und sau­be­re Inhal­te für SEA noch wich­ti­ger.
Unkla­re oder ver­al­te­te Sei­ten kön­nen nicht nur die Con­ver­si­on-Rate beein­träch­ti­gen, son­dern auch die Auto­ma­ti­sie­rung mit unge­eig­ne­ten Signa­len ver­sor­gen.

4. Auto­ma­ti­sier­te Tex­te brau­chen Kon­trol­le

Gene­ra­ti­ve KI kann Ska­lie­rung schaf­fen.
Sie ersetzt aber kei­ne fach­li­che, mar­ken­stra­te­gi­sche oder recht­li­che Prü­fung.
Beson­ders sen­si­ble Wer­be­aus­sa­gen soll­ten regel­mä­ßig kon­trol­liert wer­den.

5. Abhän­gig­keit von Goo­gles Auto­ma­ti­sie­rung nimmt wei­ter zu

Je mehr Ent­schei­dun­gen Goog­le AI über Such­an­fra­gen, Anzei­gen­in­hal­te, Landing­pa­ges und Gebo­te trifft, des­to stär­ker ver­la­gert sich die Rol­le des SEA-Mana­gers:
Weni­ger Mikro­ma­nage­ment ein­zel­ner Key­words – dafür mehr Ver­ant­wor­tung für Daten­qua­li­tät, Ziel­de­fi­ni­ti­on, Kon­troll­me­cha­nis­men, Web­site-Struk­tur und wirt­schaft­li­che Bewer­tung.

Zitat­fä­hi­ge Kern­aus­sa­gen

  • AI Max ist kein neu­er Goog­le-Ads-Kam­pagn­en­typ, son­dern eine KI-basier­te Opti­mie­rungs­ebe­ne für bestehen­de Such­kam­pa­gnen.
  • Goog­le nennt für AI Max typi­scher­wei­se 14 % mehr Con­ver­si­ons oder Con­ver­si­on-Wert bei ähn­li­chem CPA/ROAS; die Anga­be basiert auf inter­nen Goog­le-Daten aus 2025 für Nicht-Retail-Wer­be­trei­ben­de.
  • AI Max erwei­tert klas­si­sche Key­words um Broad Match sowie asset‑, landing­pa­ge­ba­sier­te und key­word­lo­se Signa­le.
  • Die Erwei­te­rung der fina­len URL kann Nut­zer auto­ma­tisch auf eine ande­re rele­van­te Landing­pa­ge der­sel­ben Domain lei­ten und setzt akti­vier­te Text­an­pas­sung vor­aus.
  • Mehr KI-Auto­ma­ti­sie­rung macht ein sau­be­res Con­ver­si­on Track­ing wich­ti­ger, weil Goog­le auf die vom Wer­be­trei­ben­den defi­nier­ten Erfolgs­si­gna­le opti­miert.
  • Der wirt­schaft­li­che Erfolg von AI Max soll­te anhand eige­ner Tests und Geschäfts­da­ten bewer­tet wer­den – nicht allein anhand von Goo­gles durch­schnitt­li­chen Bench­marks.

7‑Punk­te-Pra­xis­leit­fa­den: AI Max kon­trol­liert tes­ten

  1. Con­ver­si­on Track­ing prü­fen: Nur rele­van­te Con­ver­si­ons und belast­ba­re Con­ver­si­on-Wer­te als Opti­mie­rungs­si­gna­le ver­wen­den.
  2. Web­site vor Akti­vie­rung ana­ly­sie­ren: Ver­al­te­te, irrele­van­te oder nicht con­ver­si­on­ori­en­tier­te Sei­ten iden­ti­fi­zie­ren.
  3. URL-Aus­schlüs­se defi­nie­ren: Sei­ten sper­ren, auf die Goog­le Nut­zer kei­nes­falls auto­ma­tisch wei­ter­lei­ten soll.
  4. Text­an­pas­sun­gen kon­trol­lie­ren: Von Goog­le AI erzeug­te Head­lines und Beschrei­bun­gen regel­mä­ßig auf Rich­tig­keit, Mar­ken­wir­kung und recht­li­che Risi­ken prü­fen.
  5. Such­be­grif­fe beob­ach­ten: Zusätz­li­che AI-Max-Reich­wei­te nicht nur nach Volu­men, son­dern nach Con­ver­si­on-Qua­li­tät bewer­ten.
  6. AI Max expe­ri­men­tell tes­ten: Wo mög­lich einen AI-Max-Test ver­wen­den, statt eine erfolg­rei­che bestehen­de Kam­pa­gne ohne Ver­gleich voll­stän­dig umzu­stel­len.
  7. Geschäfts­er­geb­nis bewer­ten: CPA und ROAS nicht iso­liert betrach­ten, son­dern Lead­qua­li­tät, Umsatz, Mar­ge und tat­säch­li­chen Kun­den­wert ein­be­zie­hen.

Soll­ten Unter­neh­men AI Max akti­vie­ren?

AI Max kann beson­ders inter­es­sant sein, wenn eine Such­kam­pa­gne bereits über sau­be­res Con­ver­si­on Track­ing, aus­rei­chen­de Daten, gute Landing­pa­ges und eine kla­re Ange­bots­struk­tur ver­fügt.
In sol­chen Kon­ten kann Goog­le AI zusätz­li­che Such­in­ten­tio­nen erschlie­ßen und Anzei­gen sowie Ziel­sei­ten stär­ker an den jewei­li­gen Nut­zer­kon­text anpas­sen.

Zurück­hal­tung ist dage­gen sinn­voll, wenn:

  • Con­ver­si­on Track­ing unzu­ver­läs­sig ist,
  • vie­le irrele­van­te oder ver­al­te­te URLs auf der Domain erreich­bar sind,
  • Anzei­gen­tex­te regu­la­to­risch streng kon­trol­liert wer­den müs­sen,
  • fes­te Landing­pa­ges zwin­gend vor­ge­schrie­ben sind,
  • die Kam­pa­gne zu wenig Daten für eine belast­ba­re Bewer­tung lie­fert.

Die sinn­volls­te Ant­wort ist des­halb sel­ten ein pau­scha­les „AI Max an“ oder „AI Max aus“.
AI Max soll­te als mess­ba­re Hypo­the­se behan­delt wer­den.
Goog­le stellt dafür spe­zi­el­le AI-Max-Expe­ri­men­te bereit, bei denen Kon­troll- und Test­va­ri­an­te inner­halb einer bestehen­den Kam­pa­gne ver­gli­chen wer­den kön­nen.

Fazit: AI Max ver­schiebt Goog­le Ads von Key­word-Steue­rung zu Signal-Steue­rung

AI Max zeigt, wohin sich Goog­le Search Ads ent­wi­ckeln:
weg von einer aus­schließ­lich key­word­zen­trier­ten Kam­pa­gnen­steue­rung und hin zu einem Sys­tem, das Such­in­ten­ti­on, Web­site-Inhal­te, Anzei­gen­as­sets, Landing­pa­ges, Con­ver­si­on-Daten und wei­te­re Signa­le gemein­sam inter­pre­tiert.

Das kann Reich­wei­te und Per­for­mance erhö­hen.
Goo­gles eige­ner Bench­mark von 14 % mehr Con­ver­si­ons oder Con­ver­si­on-Wert bei ähn­li­chem CPA/ROAS lie­fert dafür einen inter­es­san­ten Hin­weis – aber kei­nen Beweis dafür, dass jede Kam­pa­gne pro­fi­tie­ren wird.

Die ent­schei­den­de Ver­än­de­rung betrifft des­halb die Rol­le des Wer­be­trei­ben­den.
Kon­trol­le ver­schwin­det nicht voll­stän­dig, sie ver­la­gert sich:
von ein­zel­nen Key­words und fest defi­nier­ten Anzei­gen­kom­bi­na­tio­nen hin zu Daten­qua­li­tät, Ziel­de­fi­ni­ti­on, URL- und Mar­ken­re­geln, Con­ver­si­on-Wer­ten, Report­ing und stra­te­gi­scher Kon­trol­le der Auto­ma­ti­sie­rung.

Wer AI Max nutzt, soll­te Goog­le AI des­halb weder blind ver­trau­en noch grund­sätz­lich ableh­nen.
Der sinn­vol­le­re Ansatz lau­tet:
sau­be­re Daten bereit­stel­len, Gren­zen defi­nie­ren, kon­trol­liert tes­ten und anschlie­ßend anhand rea­ler Geschäfts­er­geb­nis­se ent­schei­den.

Möch­test Du prü­fen, ob AI Max Dei­ne Goog­le-Ads-Kam­pa­gnen tat­säch­lich effi­zi­en­ter macht?
Wir unter­stüt­zen Dich bei der Ana­ly­se Dei­ner bestehen­den Such­kam­pa­gnen, beim Con­ver­si­on Track­ing, bei der struk­tu­rier­ten Ein­füh­rung von AI Max und bei der Bewer­tung, ob zusätz­li­che Con­ver­si­ons auch tat­säch­lich bes­se­re Leads, mehr Umsatz und einen wirt­schaft­li­chen Mehr­wert erzeu­gen.
Sprich uns ger­ne an.

Herz­li­che Grü­ße
Dein Team von Stra­te­gie­pool

FAQ zu Goog­le Ads AI Max für Such­kam­pa­gnen

Was ist AI Max für Such­kam­pa­gnen?

AI Max ist eine KI-basier­te Opti­mie­rungs­ebe­ne inner­halb bestehen­der Goog­le-Ads-Such­kam­pa­gnen. Sie kom­bi­niert unter ande­rem erwei­ter­ten Such­an­fra­gen-Abgleich, Text­an­pas­sung und die Erwei­te­rung der fina­len URL.

Ist AI Max ein neu­er Goog­le-Ads-Kam­pagn­en­typ?

Nein. Goog­le beschreibt AI Max aus­drück­lich als Opti­mie­rungs­ebe­ne für bestehen­de Such­kam­pa­gnen und nicht als eigen­stän­di­gen Kam­pagn­en­typ.

Bringt AI Max wirk­lich 14 % mehr Con­ver­si­ons?

Goog­le gibt an, dass Wer­be­trei­ben­de mit akti­vier­tem AI Max typi­scher­wei­se 14 % mehr Con­ver­si­ons oder Con­ver­si­on-Wert bei einem ähn­li­chen CPA bezie­hungs­wei­se ROAS erzie­len. Die Anga­be basiert auf inter­nen Goog­le-Daten aus 2025 für Nicht-Retail-Wer­be­trei­ben­de und ist kei­ne Garan­tie für ein­zel­ne Kam­pa­gnen.

Muss ich für AI Max alle Key­words auf Broad Match umstel­len?

Nein. Der Such­an­fra­gen-Abgleich von AI Max kann bestehen­de Key­words mit­hil­fe von Broad Match sowie asset‑, landing­pa­ge­ba­sier­ten und key­word­lo­sen Tech­no­lo­gien erwei­tern. Eine pau­scha­le manu­el­le Umstel­lung aller Key­words ist nicht Vor­aus­set­zung.

Was bedeu­tet Text­an­pas­sung bei AI Max?

Mit der Text­an­pas­sung kann Goog­le AI zusätz­li­che Anzei­gen­ti­tel und Beschrei­bun­gen auf Basis der Domain, Landing­pa­ges, bestehen­den Anzei­gen, Key­words und Assets erzeu­gen und mit vor­han­de­nen Respon­si­ve-Search-Ad-Assets kom­bi­nie­ren.

Was macht die Erwei­te­rung der fina­len URL?

Die Erwei­te­rung der fina­len URL erlaubt Goog­le, Nut­zer statt zur ursprüng­lich hin­ter­leg­ten URL zu einer ande­ren rele­van­ten Landing­pa­ge der­sel­ben Domain zu füh­ren, wenn die­se vor­aus­sicht­lich bes­ser zur Such­in­ten­ti­on passt.

Kann die Erwei­te­rung der fina­len URL ohne Text­an­pas­sung ver­wen­det wer­den?

Nein. Goog­le ver­langt für die Erwei­te­rung der fina­len URL eine akti­vier­te Text­an­pas­sung, damit der Anzei­gen­text zur auto­ma­tisch aus­ge­wähl­ten Landing­pa­ge pas­sen kann.

Kann ich bestimm­te Landing­pa­ges von AI Max aus­schlie­ßen?

Ja. Mit URL-Aus­schlüs­sen kön­nen bestimm­te Sei­ten von der auto­ma­ti­schen Aus­wahl als Landing­pa­ge aus­ge­schlos­sen wer­den. Zusätz­lich ste­hen URL-Ein­schlüs­se zur geziel­te­ren Steue­rung zur Ver­fü­gung.

Wie kann ich die Leis­tung von AI Max kon­trol­lie­ren?

Goog­le stellt unter ande­rem Berich­te zu Such­be­grif­fen, Key­words, Assets und Landing­pa­ges bereit. Damit lässt sich nach­voll­zie­hen, wel­che zusätz­li­chen Such­an­fra­gen, Anzei­gen­ti­tel und Landing­pa­ges durch AI Max ver­wen­det wur­den und wie sie per­for­men.

Soll­te man AI Max sofort in allen Such­kam­pa­gnen akti­vie­ren?

Eine pau­scha­le Akti­vie­rung ist nicht zwin­gend sinn­voll. Unter­neh­men soll­ten zunächst Con­ver­si­on Track­ing, Landing­pa­ges und Kon­troll­re­geln prü­fen und AI Max nach Mög­lich­keit expe­ri­men­tell gegen die bis­he­ri­ge Kam­pa­gnen­kon­fi­gu­ra­ti­on tes­ten.

Quel­len und wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen

Stand: 22. Sep­tem­ber 2026. Goog­le ent­wi­ckelt AI Max und die zuge­hö­ri­gen Funk­tio­nen kon­ti­nu­ier­lich wei­ter. Bezeich­nun­gen, Stan­dard­ein­stel­lun­gen, Report­ing und ver­füg­ba­re Steue­rungs­mög­lich­kei­ten kön­nen sich ändern. Die genann­ten Per­for­mance-Stei­ge­run­gen sind von Goog­le ver­öf­fent­lich­te Bench­marks und kei­ne Garan­tie für die Per­for­mance ein­zel­ner Kam­pa­gnen.

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