Chef: So überzeugen Sie Ihre Mitarbeiter!

Ob in guter oder schlechter Wirtschaftslage: Betriebe können es sich selten erlauben, dass Mitarbeitende einfach das Boot verlassen. Zwar sind neue Angestellte etwa über Netzwerke wie LinkedIn oder Stellenanzeigen auf Ihrer Webseite früher oder später gefunden. Bis dahin fehlen jedoch mitunter wichtige Hände im Betrieb, zumal bis zur Anstellung neuer Fachkräfte erst einiges an Zeit vergehen kann. Immerhin müssen die Bewerbungsunterlagen gesichtet, Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch geladen und womöglich auch noch eingearbeitet werden. Im laufenden Betrieb kostet das Zeit, Geld und bisweilen Nerven. Vielen Betrieben kommt das gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mehr als ungelegen. Als Unternehmer sollten Sie deshalb unter die Lupe nehmen, warum Mitarbeiter überhaupt kündigen. Natürlich gibt es Fälle, wo private Gründe den Wechsel aus Ihrem Betrieb notwendig machen. Häufig jedoch sind Mitarbeiter mit dem Führungsstil ihrer Vorgesetzten unzufrieden und suchen nach einer Alternative.

In solchen Fällen können Sie mit Ihrem eigenen Führungsstil ansetzen und nachhaltige Loyalität fördern.

Gute Führung: So können Sie Mitarbeiter halten

Gute Führung beginnt schon mit der simpelsten Form der Würdigung: einem “Danke” oder einem Lob für gute Arbeit. Das kostet nichts, erhöht dafür aber die Arbeitsmoral. Und das gute alte Lob hat noch einen Vorteil: Sie bauen damit das Gefühl auf, dass Sie Arbeit wertschätzen. Sollte dann mal etwas nicht so gut laufen und Sie üben konstruktive Kritik, wird die vom Mitarbeiter gleich ganz anders wahrgenommen als wenn nur Kritik und kein Lob käme.

Wichtig ist außerdem, Ihre Angestellten nicht als Maschinen oder Ressourcen wahrzunehmen, sondern als individuelle Persönlichkeiten mit Stärken und Schwächen. Daraus ergibt sich eine ganze Reihe an Möglichkeiten, das Verhältnis zwischen Angestellten und Vorgesetzten nachhaltig zu verbessern. Überlegen Sie beispielsweise, die Kreativität Ihrer Mitarbeiter zu fördern. Wenn sich diese konstruktiv in den Betrieb einbringen und an Verbesserungen mitwirken können, fühlen sie sich gleich ganz anders wahrgenommen. Im gleichen Sinne sollten Sie auf die Stärken Ihrer Mitarbeiter eingehen und sie dort einsetzen, wo sie ihre Fähigkeiten am besten einbringen können. Achten Sie dabei allerdings auch darauf, Ihre Mitarbeiter nicht zu überfordern. Das kann auf verschiedene Arten geschehen – etwa, wenn die Aufgaben die Fähigkeiten des Mitarbeiters deutlich überschreiten. Andererseits Überlastung auch dann auftreten, wenn schlicht zu viel Arbeit “gestapelt” wird. Selbst talentierte Menschen mit Begeisterung für ihren Job haben nicht unendlich viel Energie und brennen früher oder später schlichtweg aus.

Das genaue Gegenteil – aber mindestens genauso schädlich – ist die geistige Unterforderung Ihrer Mitarbeiter. Dabei geht auch das schon in kleinen Schritten: Menschen lösen gerne Probleme, entdecken Neues und bewältigen Aufgaben, die sie sich vielleicht gar nicht zugetraut hätten. Als Unternehmer besteht für Sie die Kunst darin, diese Gratwanderung zwischen Unter- und Überforderung zu allen Zeiten zu bewältigen. Sie werden sehen: Der Erfolg gibt einer guten Führungspersönlichkeit recht.

Fazit

Der wahre Wert einer guten Führung wird häufig auch schlicht deshalb übersehen, weil er sich nicht in Zahlen ausdrücken lässt – dabei ist die Arbeitsmoral im Betrieb und Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter eines Ihrer wertvollsten Güter.

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