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Dis­play­kam­pa­gnen wer­den zu Demand Gen migriert: Was Goog­le Ads-Wer­be­trei­ben­de jetzt wis­sen müs­sen!

Goog­le Dis­play Ads bekom­men ein neu­es Zuhau­se: Demand Gen.
Goog­le führt Dis­play­kam­pa­gnen schritt­wei­se in die neue Struk­tur „Goog­le Dis­play Net­work in Demand Gen“ über. Für Wer­be­trei­ben­de bedeu­tet das: Dis­play bleibt wei­ter­hin nutz­bar, wird aber künf­tig stär­ker mit den erwei­ter­ten Mög­lich­kei­ten von Demand Gen ver­bun­den.

Wer heu­te Dis­play­kam­pa­gnen in Goog­le Ads ein­setzt, soll­te sich früh­zei­tig mit der Migra­ti­on beschäf­ti­gen. Denn über das Migra­ti­ons­tool kön­nen bestehen­de Kam­pa­gnen bereits aktua­li­siert wer­den, um Per­for­mance-Signa­le mit­zu­neh­men, Lern­pha­sen zu ver­kür­zen und auf neue Funk­tio­nen zuzu­grei­fen.

Die zen­tra­le Fra­ge lau­tet: Was ändert sich durch die Migra­ti­on von Dis­play­kam­pa­gnen zu Demand Gen – und wie soll­ten Unter­neh­men jetzt vor­ge­hen?

Wich­tigs­te Erkennt­nis­se auf einen Blick

  • Goog­le Dis­play Ads wer­den schritt­wei­se in Demand Gen über­führt.
  • Seit Juni 2026 stellt Goog­le ein Migra­ti­ons­tool für geeig­ne­te Dis­play­kam­pa­gnen bereit.
  • Dis­play-Inven­tar bleibt erhal­ten, wird aber in Demand Gen ein­ge­bun­den.
  • Demand Gen ermög­licht zusätz­li­che Reich­wei­te über You­Tube, Dis­co­ver, Gmail und per­spek­ti­visch wei­te­re Goog­le-Ober­flä­chen.
  • Das Migra­ti­ons­tool kann Per­for­mance-His­to­rie über­tra­gen und einen Kalt­start ver­mei­den.
  • Nach der Migra­ti­on kann eine Kam­pa­gne nicht wie­der zurück in eine klas­si­sche Dis­play­kam­pa­gne umge­wan­delt wer­den.
  • Vor der Migra­ti­on soll­ten Ziel­grup­pen, Bud­gets, Crea­ti­ves, Logos, Assets und nicht unter­stütz­te Funk­tio­nen geprüft wer­den.

KI-Zusam­men­fas­sung des Bei­trags

Goog­le migriert Dis­play­kam­pa­gnen schritt­wei­se in Demand Gen. Bestehen­de Dis­play­kam­pa­gnen kön­nen über ein Migra­ti­ons­tool zu „Goog­le Dis­play Net­work in Demand Gen“ aktua­li­siert wer­den. Dabei bleibt die Aus­spie­lung im Goog­le Dis­play­netz­werk grund­sätz­lich mög­lich, gleich­zei­tig wer­den zusätz­li­che Funk­tio­nen aus Demand Gen ver­füg­bar. Dazu gehö­ren erwei­ter­te Inven­ta­re, neue Crea­ti­ve-For­ma­te, Loo­ka­li­ke-Seg­men­te und bes­se­re Aus­wer­tungs­mög­lich­kei­ten. Unter­neh­men soll­ten ihre Dis­play­kam­pa­gnen früh­zei­tig prü­fen, nicht unter­stütz­te Funk­tio­nen berei­ni­gen und die Migra­ti­on stra­te­gisch pla­nen, um Per­for­mance-Schwan­kun­gen, Bud­get­feh­ler und Ableh­nun­gen von Anzei­gen zu ver­mei­den.

Fak­ten­ba­sis die­ses Bei­trags

  • The­ma: Migra­ti­on von Goog­le Dis­play Ads zu Demand Gen
  • Platt­form: Goog­le Ads
  • Aktu­el­ler Stand: Goog­le stellt seit Juni 2026 ein Migra­ti­ons­tool für geeig­ne­te Dis­play­kam­pa­gnen bereit
  • Ziel: Dis­play­kam­pa­gnen in Demand Gen über­füh­ren und erwei­ter­te Funk­tio­nen nut­zen
  • Rele­vanz: Unter­neh­men mit akti­ven Dis­play­kam­pa­gnen müs­sen Kam­pa­gnen­struk­tur, Crea­ti­ves, Ziel­grup­pen und Bud­get­steue­rung prü­fen

Was genau ändert Goog­le bei Dis­play­kam­pa­gnen?

Goog­le führt klas­si­sche Dis­play­kam­pa­gnen schritt­wei­se in Demand Gen zusam­men.
Das bedeu­tet: Dis­play ver­schwin­det nicht voll­stän­dig, son­dern wird als Goog­le Dis­play Net­work in Demand Gen neu orga­ni­siert.

Wer­be­trei­ben­de kön­nen wei­ter­hin Anzei­gen im Goog­le Dis­play­netz­werk aus­spie­len.
Gleich­zei­tig erhal­ten sie Zugang zu Funk­tio­nen, die bis­her stär­ker mit Demand Gen ver­bun­den waren.

Dazu gehö­ren unter ande­rem:

  • erwei­ter­te Inven­tar­op­tio­nen
  • zusätz­li­che visu­el­le Goog­le-Ober­flä­chen
  • neue Crea­ti­ve-Mög­lich­kei­ten
  • Loo­ka­li­ke-Seg­men­te
  • bes­se­re Aus­wer­tun­gen nach For­mat und Kanal
  • stär­ke­re Ver­zah­nung von Dis­play, You­Tube, Dis­co­ver und Gmail

Für Unter­neh­men ist das mehr als eine tech­ni­sche Ände­rung.
Die Migra­ti­on ver­än­dert, wie Dis­play­kam­pa­gnen geplant, erstellt, gesteu­ert und aus­ge­wer­tet wer­den.

War­um migriert Goog­le Dis­play­kam­pa­gnen zu Demand Gen?

Demand Gen ist stär­ker auf visu­el­le, auf­merk­sam­keits­star­ke und kanal­über­grei­fen­de Kam­pa­gnen aus­ge­legt.
Wäh­rend klas­si­sche Dis­play­kam­pa­gnen vor allem auf das Goog­le Dis­play­netz­werk fokus­siert waren, ver­bin­det Demand Gen meh­re­re Goog­le-Ober­flä­chen in einem Kam­pagn­en­typ.

Goog­le beschreibt den Schritt als Ver­ein­heit­li­chung: Wer­be­trei­ben­de sol­len Dis­play-Inven­tar wei­ter­hin nut­zen kön­nen, gleich­zei­tig aber von den erwei­ter­ten Demand-Gen-Funk­tio­nen pro­fi­tie­ren.

Stra­te­gisch bedeu­tet das: Dis­play wird stär­ker zu einem Bau­stein für visu­el­le Nach­fra­ge­ge­nerie­rung über meh­re­re Goog­le-Kanä­le hin­weg.

Wel­che Ter­mi­ne sind wich­tig?

Zeit­punkt Was pas­siert? Was bedeu­tet das für Wer­be­trei­ben­de?
Juni 2026 Goog­le star­tet den schritt­wei­sen Roll­out des Migra­ti­ons­tools. Geeig­ne­te Dis­play­kam­pa­gnen kön­nen über Goog­le Ads zu Demand Gen migriert wer­den.
Spä­te­rer Zeit­punkt Neue Dis­play­kam­pa­gnen kön­nen nur noch inner­halb von Demand Gen erstellt wer­den. Die klas­si­sche Dis­play­kam­pa­gnen-Erstel­lung wird schritt­wei­se abge­löst.
Spä­te­rer Zeit­punkt Ver­blei­ben­de geeig­ne­te Dis­play­kam­pa­gnen wer­den auto­ma­tisch migriert. Wer nicht selbst vor­be­rei­tet, ris­kiert eine Migra­ti­on ohne eige­ne stra­te­gi­sche Kon­trol­le.

Hin­weis: Goog­le weist dar­auf hin, dass Zeit­plä­ne und Funk­ti­ons­ver­füg­bar­kei­ten Ände­run­gen unter­lie­gen kön­nen.

War­um Unter­neh­men die Migra­ti­on nicht auf­schie­ben soll­ten

Vie­le Wer­be­trei­ben­de war­ten bei Platt­form­än­de­run­gen zunächst ab.
Bei die­ser Migra­ti­on kann ein zu spä­tes Han­deln jedoch Nach­tei­le haben.

Der wich­tigs­te Grund: Das Migra­ti­ons­tool kann vor­han­de­ne Per­for­mance-Signa­le und Ein­stel­lun­gen aus der bestehen­den Dis­play­kam­pa­gne über­neh­men. Dadurch soll die Lern­pha­se deut­lich kür­zer aus­fal­len als bei einem kom­plet­ten Neu­auf­bau.

Wer statt­des­sen manu­ell eine neue Demand-Gen-Kam­pa­gne erstellt und par­al­lel die alte Dis­play­kam­pa­gne wei­ter­lau­fen lässt, ris­kiert:

  • län­ge­re Lern­pha­sen
  • Per­for­mance-Schwan­kun­gen
  • inter­ne Kon­kur­renz zwi­schen ähn­li­chen Kam­pa­gnen
  • unsau­be­re Ver­gleichs­da­ten
  • unnö­ti­ge Bud­get­ver­schie­bun­gen

Des­halb ist die emp­foh­le­ne Stra­te­gie: nicht blind migrie­ren, aber früh­zei­tig prü­fen, vor­be­rei­ten und kon­trol­liert umstel­len.

Wie funk­tio­niert die Migra­ti­on zu Demand Gen?

Goog­le nennt zwei Wege, um bestehen­de Dis­play­kam­pa­gnen in Demand Gen zu über­füh­ren:

  1. Migra­ti­on über das Goog­le-Ads-Migra­ti­ons­tool
  2. manu­el­le Bud­get­ver­schie­bung in neue Demand-Gen-Kam­pa­gnen

1. Migra­ti­on über das Migra­ti­ons­tool

Das Migra­ti­ons­tool ist der von Goog­le emp­foh­le­ne Weg. Es über­trägt Kam­pa­gnen­ein­stel­lun­gen und Per­for­mance-His­to­rie in die neue Demand-Gen-Struk­tur.

Der Vor­teil: Die neue Kam­pa­gne star­tet nicht voll­stän­dig ohne Daten­ba­sis.
Goog­le spricht davon, dass dadurch die Lern­zeit redu­ziert und ein klas­si­scher Kalt­start ver­mie­den wer­den kann.

Wich­tig: Nach der Migra­ti­on kann die Kam­pa­gne nicht wie­der zurück in eine klas­si­sche Goog­le-Dis­play-Ads-Kam­pa­gne umge­wan­delt wer­den.

2. Manu­el­le Bud­get­ver­schie­bung

Alter­na­tiv kön­nen Unter­neh­men neue Demand-Gen-Kam­pa­gnen manu­ell auf­bau­en und Bud­gets schritt­wei­se ver­schie­ben.

Die­ser Weg kann sinn­voll sein, wenn:

  • eine bestehen­de Kam­pa­gne nicht für das Migra­ti­ons­tool geeig­net ist
  • die Kam­pa­gnen­struk­tur ohne­hin neu auf­ge­baut wer­den soll
  • Crea­ti­ves und Ziel­grup­pen grund­le­gend über­ar­bei­tet wer­den
  • eine sau­be­re Test­struk­tur gewünscht ist

Aller­dings muss hier beson­ders auf Lern­pha­sen, Bud­get­steue­rung und Kam­pa­gnen­über­schnei­dun­gen geach­tet wer­den.

Was pas­siert mit bestehen­den Kam­pa­gnen nach der Migra­ti­on?

Nach der Migra­ti­on wird aus der bis­he­ri­gen Dis­play­kam­pa­gne eine Demand-Gen-Kam­pa­gne.
Goog­le kenn­zeich­net migrier­te Kam­pa­gnen in der Regel mit einer neu­en Kam­pa­gnen­be­zeich­nung.

Die ursprüng­li­che Dis­play­kam­pa­gne wird ent­fernt, bleibt aber für Report­ing­zwe­cke im Kon­to sicht­bar.
Der Sta­tus der Aus­gangs­kam­pa­gne wird über­nom­men:
War die Dis­play­kam­pa­gne pau­siert, ist auch die neue Kam­pa­gne pau­siert.
War sie aktiv, wird auch die migrier­te Kam­pa­gne aktiv über­nom­men.

Zu beach­ten ist außer­dem:
Anzei­gen gel­ten nach der Migra­ti­on als neu erstellt und müs­sen erneut geprüft wer­den.
Eine frü­he Migra­ti­on kann des­halb hel­fen, mög­li­che Ableh­nun­gen recht­zei­tig zu erken­nen und zu kor­ri­gie­ren.

Wel­che Vor­tei­le bie­tet Demand Gen gegen­über klas­si­schen Dis­play­kam­pa­gnen?

Der größ­te Vor­teil liegt in der erwei­ter­ten Kam­pa­gnen­lo­gik.
Demand Gen ist nicht nur Dis­play, son­dern ein stär­ker visu­ell aus­ge­rich­te­ter Kam­pagn­en­typ für ver­schie­de­ne Goog­le-Ober­flä­chen.

Bereich Klas­si­sche Dis­play­kam­pa­gnen Demand Gen mit GDN
Inven­tar Goog­le Dis­play­netz­werk, teil­wei­se You­Tube und Gmail Goog­le Dis­play­netz­werk, You­Tube, Gmail, Dis­co­ver und wei­te­re Ober­flä­chen
Crea­ti­ves Respon­si­ve Dis­play Ads und hoch­ge­la­de­ne Dis­play­an­zei­gen zusätz­li­che Video­for­ma­te, Carou­sel Ads, gene­ra­ti­ve Asset-Tools und visu­el­le For­ma­te
Ziel­grup­pen Remar­ke­ting, Cus­tom Seg­ments, Inter­es­sen, demo­gra­fi­sche Merk­ma­le zusätz­lich Loo­ka­li­ke-Seg­men­te und erwei­ter­te Demand-Gen-Ziel­grup­pen­lo­gik
Report­ing klas­si­sches Dis­play-Report­ing erwei­ter­te Kanal- und For­mat-Aus­wer­tun­gen
Stra­te­gi­scher Fokus Reich­wei­te und Per­for­mance im Dis­play­netz­werk visu­el­le Nach­fra­ge­ge­nerie­rung über meh­re­re Goog­le-Ober­flä­chen

Wel­che Funk­tio­nen kön­nen sich ändern oder weg­fal­len?

Nicht jede Dis­play-Funk­ti­on ist in Demand Gen iden­tisch ver­füg­bar.
Eini­ge Funk­tio­nen wer­den über­nom­men, ande­re durch Alter­na­ti­ven ersetzt oder erst spä­ter unter­stützt.

Beson­ders prü­fen soll­ten Wer­be­trei­ben­de unter ande­rem:

  • manu­el­le CPC-Gebo­te
  • Viewa­ble-Impres­si­ons-Gebo­te
  • Pay-for-Con­ver­si­ons-Model­le
  • Bid Adjus­t­ments
  • gemein­sa­me Bud­gets
  • Lead-For­mu­lar-Assets
  • Click-to-Call-Assets
  • bestimm­te Aus­schlüs­se auf Anzei­gen­grup­pen­e­be­ne
  • Pro­dukt­fil­ter
  • HTM­L5-Anzei­gen und Dritt­an­bie­ter­an­zei­gen

Man­che Funk­tio­nen wer­den nicht unter­stützt, ande­re erhal­ten Alter­na­ti­ven in Demand Gen.
Genau des­halb soll­te vor der Migra­ti­on ein sau­be­rer Kam­pa­gnen-Audit durch­ge­führt wer­den.

Häu­fi­ge Stol­per­fal­len bei der Migra­ti­on

1. Feh­len­de Logos

Demand Gen benö­tigt ein Unter­neh­mens­lo­go.
Wenn in der bestehen­den Dis­play­kam­pa­gne kein Logo vor­han­den ist, kann Goog­le ein Platz­hal­ter-Logo erstel­len.
Die­ses soll­te nach der Migra­ti­on unbe­dingt geprüft und ersetzt wer­den.

2. Bud­get-Reset am Migra­ti­ons­tag

Am Tag der Migra­ti­on kann das Tages­bud­get der neu­en Kam­pa­gne neu gezählt wer­den.
Wenn die alte Dis­play­kam­pa­gne am sel­ben Tag bereits Bud­get aus­ge­ge­ben hat, kann es kurz­fris­tig zu Abwei­chun­gen kom­men.

3. Neue Anzei­gen­prü­fung

Migrier­te Anzei­gen gel­ten als neu erstellt und müs­sen erneut geneh­migt wer­den.
Das kann zu Ver­zö­ge­run­gen füh­ren, wenn Anzei­gen abge­lehnt wer­den.

4. Nicht unter­stütz­te Assets

Bestimm­te Assets oder Ein­stel­lun­gen kön­nen die Migra­ti­on ver­hin­dern.
Dazu gehö­ren unter ande­rem Lead-For­mu­lar-Assets, bestimm­te Dis­clai­mer-For­ma­te oder nicht unter­stütz­te Pro­dukt­fil­ter.

5. Zu gro­ße Migra­ti­ons­bat­ches

Goog­le emp­fiehlt, nicht mehr als 100 Kam­pa­gnen in einem ein­zel­nen Migra­ti­ons­vor­gang zu migrie­ren.
Bei grö­ße­ren Kon­ten soll­te die Migra­ti­on des­halb gestaf­felt geplant wer­den.

Ana­ly­se: Was Unter­neh­men vor der Migra­ti­on prü­fen soll­ten

Prüf­be­reich War­um wich­tig? Emp­foh­le­ne Maß­nah­me
Kam­pa­gnen­ziel Demand Gen kann brei­ter aus­ge­spielt wer­den als klas­si­sche Dis­play­kam­pa­gnen. Zie­le und KPIs vor der Migra­ti­on klar defi­nie­ren.
Ziel­grup­pen Ziel­grup­pen­lo­gik kann erwei­tert oder ver­än­dert wer­den. Remar­ke­ting, Cus­tom Seg­ments und Loo­ka­li­kes prü­fen.
Crea­ti­ves Demand Gen lebt stär­ker von visu­el­len Assets. Bil­der, Logos, Vide­os und For­ma­te vor­be­rei­ten.
Bud­get Am Migra­ti­ons­tag kann es zu Bud­get­ef­fek­ten kom­men. Migra­ti­on nicht unkon­trol­liert mit­ten in kri­ti­schen Kam­pa­gnen­pha­sen durch­füh­ren.
Gebots­stra­te­gie Nicht alle bis­he­ri­gen Gebots­mo­del­le wer­den iden­tisch unter­stützt. Bid­ding vor­ab prü­fen und gege­be­nen­falls anpas­sen.
Track­ing Per­for­mance­be­wer­tung hängt von sau­be­ren Con­ver­si­on-Daten ab. Con­ver­si­ons, Attri­bu­ti­on und Track­ing vor der Migra­ti­on vali­die­ren.
Assets und Richt­li­ni­en Anzei­gen wer­den erneut geprüft. Assets und mög­li­che Ableh­nungs­grün­de vor­ab berei­ni­gen.

Inter­pre­ta­ti­on

  1. Die Migra­ti­on ist nicht nur ein Klick im Goog­le-Ads-Kon­to, son­dern eine stra­te­gi­sche Kam­pa­gnen­um­stel­lung.
  2. Wer Dis­play­kam­pa­gnen früh­zei­tig vor­be­rei­tet, redu­ziert Risi­ken bei Bud­get, Frei­ga­be und Per­for­mance.
  3. Demand Gen eröff­net neue Mög­lich­kei­ten, erfor­dert aber auch stär­ke­re Crea­ti­ve- und Ziel­grup­pen­pla­nung.

Zitat­fä­hi­ge Kern­aus­sa­gen

  • Dis­play­kam­pa­gnen ver­schwin­den nicht, son­dern wer­den in Demand Gen neu orga­ni­siert.
  • Die Migra­ti­on zu Demand Gen soll­te aktiv geplant wer­den, bevor Goog­le sie spä­ter auto­ma­tisch durch­führt.
  • Demand Gen erwei­tert klas­si­sche Dis­play­wer­bung um stär­ke­re visu­el­le For­ma­te, zusätz­li­che Inven­ta­re und neue Ziel­grup­pen­funk­tio­nen.
  • Wer­be­trei­ben­de soll­ten vor der Migra­ti­on Bud­gets, Crea­ti­ves, Ziel­grup­pen, Track­ing und nicht unter­stütz­te Funk­tio­nen prü­fen.

Pra­xis­leit­fa­den: So berei­ten Sie Ihre Dis­play­kam­pa­gnen auf Demand Gen vor

1. Dis­play­kam­pa­gnen im Kon­to iden­ti­fi­zie­ren

Fil­tern Sie in Goog­le Ads nach dem Kam­pagn­en­typ „Dis­play“.
Prü­fen Sie dabei nicht nur akti­ve, son­dern auch pau­sier­te Kam­pa­gnen, sofern die­se noch rele­vant sind.

2. Kam­pa­gnen nach Prio­ri­tät sor­tie­ren

Nicht jede Kam­pa­gne muss sofort migriert wer­den.
Prio­ri­sie­ren Sie Kam­pa­gnen mit sta­bi­lem Con­ver­si­on-Volu­men, kla­ren KPIs und stra­te­gi­scher Bedeu­tung.

3. Nicht unter­stütz­te Funk­tio­nen berei­ni­gen

Prü­fen Sie, ob Ein­stel­lun­gen, Assets oder Gebots­mo­del­le vor­han­den sind, die eine Migra­ti­on blo­ckie­ren könn­ten.
Ent­fer­nen oder erset­zen Sie die­se vor der Umstel­lung.

4. Crea­ti­ves erwei­tern

Demand Gen pro­fi­tiert von star­ken visu­el­len Assets.
Berei­ten Sie Logos, Bil­der, Vide­os, ver­schie­de­ne For­ma­te und kla­re Call-to-Action-Ele­men­te vor.

5. Ziel­grup­pen­stra­te­gie aktua­li­sie­ren

Über­tra­gen Sie bewähr­te Ziel­grup­pen aus Dis­play­kam­pa­gnen und prü­fen Sie zusätz­lich Loo­ka­li­ke-Seg­men­te, Cus­to­mer Match und Remar­ke­ting-Ansät­ze.

6. Bud­get und Lern­pha­se ein­pla­nen

Auch bei Nut­zung des Migra­ti­ons­tools kann es in den ers­ten Tagen zu Per­for­mance-Schwan­kun­gen kom­men.
Pla­nen Sie des­halb Moni­to­ring und Bud­get­kon­trol­le ein.

7. Migra­ti­on doku­men­tie­ren

Hal­ten Sie fest, wann wel­che Kam­pa­gne migriert wur­de, wel­che Ein­stel­lun­gen ver­än­dert wur­den und wel­che KPIs als Ver­gleichs­ba­sis die­nen.

Best Prac­ti­ces nach der Migra­ti­on

Nach der Migra­ti­on beginnt die eigent­li­che Opti­mie­rungs­pha­se.
Wich­tig ist, nicht sofort hek­tisch in die Kam­pa­gne ein­zu­grei­fen.

Emp­feh­lens­wert sind:

  • Per­for­mance in den ers­ten Tagen eng beob­ach­ten
  • Gebots­än­de­run­gen nur vor­sich­tig vor­neh­men
  • Bud­get­ver­än­de­run­gen nicht zu sprung­haft durch­füh­ren
  • Frei­ga­be­sta­tus der Anzei­gen prü­fen
  • Aus­spie­lung nach Kanal und For­mat ana­ly­sie­ren
  • Assets mit schwa­cher Leis­tung erset­zen
  • Kam­pa­gnen­zie­le und KPIs sau­ber doku­men­tie­ren

Goog­le emp­fiehlt bei Opti­mie­run­gen Zurück­hal­tung:
Gebots­än­de­run­gen soll­ten nicht zu stark aus­fal­len und zwi­schen grö­ße­ren Anpas­sun­gen soll­te aus­rei­chend Zeit lie­gen.

Was bedeu­tet die Migra­ti­on stra­te­gisch für Goog­le Ads?

Die Migra­ti­on zeigt deut­lich, wohin sich Goog­le Ads ent­wi­ckelt:
weg von streng getrenn­ten Kam­pagn­en­ty­pen, hin zu stär­ker auto­ma­ti­sier­ten, kanal­über­grei­fen­den und visu­ell gepräg­ten Kam­pa­gnen­mo­del­len.

Für Unter­neh­men bedeu­tet das:
Goog­le Ads wird stär­ker daten‑, asset- und ziel­grup­pen­ge­trie­ben.
Wer nur ein­zel­ne Ban­ner hoch­lädt und auf klas­si­sche Dis­play­lo­gik setzt, wird lang­fris­tig Poten­zi­al ver­schen­ken.

Erfolg­rei­che Demand-Gen-Kam­pa­gnen benö­ti­gen:

  • kla­re Kam­pa­gnen­zie­le
  • sau­be­res Con­ver­si­on-Track­ing
  • hoch­wer­ti­ge visu­el­le Assets
  • durch­dach­te Ziel­grup­pen
  • star­ke Landing­pa­ges
  • kon­ti­nu­ier­li­ches Moni­to­ring

Fazit: Jetzt vor­be­rei­ten statt spä­ter über­rascht wer­den

Die Migra­ti­on von Dis­play­kam­pa­gnen zu Demand Gen ist ein wich­ti­ger Schritt in der Wei­ter­ent­wick­lung von Goog­le Ads.
Dis­play bleibt rele­vant, wird aber stär­ker in eine moder­ne, visu­el­le und kanal­über­grei­fen­de Kam­pa­gnen­struk­tur ein­ge­bet­tet.

Unter­neh­men soll­ten die­se Ände­rung nicht als rei­ne tech­ni­sche Umstel­lung betrach­ten.
Sie ist eine Gele­gen­heit, bestehen­de Dis­play­kam­pa­gnen stra­te­gisch zu prü­fen, Crea­ti­ves zu ver­bes­sern, Ziel­grup­pen zu schär­fen und Kam­pa­gnen stär­ker auf Per­for­mance und Nach­fra­ge­ge­nerie­rung aus­zu­rich­ten.

Die wich­tigs­te Erkennt­nis lau­tet:
Wer die Migra­ti­on aktiv vor­be­rei­tet, behält Kon­trol­le über Bud­get, Per­for­mance, Crea­ti­ves und Kam­pa­gnen­stra­te­gie.

Möch­test Du Dei­ne Goog­le-Ads-Kam­pa­gnen recht­zei­tig auf Demand Gen vor­be­rei­ten und Per­for­mance-Risi­ken ver­mei­den?
Wir ana­ly­sie­ren Dei­ne bestehen­den Dis­play­kam­pa­gnen, prü­fen Migra­ti­ons­fä­hig­keit, Track­ing, Ziel­grup­pen, Crea­ti­ves und Bud­get­struk­tur – und beglei­ten Dich bei einer sau­be­ren Umstel­lung auf Demand Gen.
Sprich uns ger­ne an.

Herz­li­che Grü­ße
Dein Team von Stra­te­gie­pool

FAQ: Dis­play­kam­pa­gnen wer­den zu Demand Gen migriert

Wer­den Goog­le Dis­play­kam­pa­gnen abge­schafft?

Nein. Dis­play­in­ven­tar bleibt wei­ter­hin nutz­bar. Goog­le ver­la­gert Dis­play­kam­pa­gnen jedoch schritt­wei­se in Demand Gen und orga­ni­siert das Goog­le Dis­play­netz­werk inner­halb die­ses Kam­pagn­en­typs neu.

Ab wann kön­nen Dis­play­kam­pa­gnen zu Demand Gen migriert wer­den?

Goog­le stellt seit Juni 2026 ein Migra­ti­ons­tool für geeig­ne­te Dis­play­kam­pa­gnen bereit. Der Roll­out erfolgt schritt­wei­se und ist nicht zwin­gend sofort in jedem Kon­to ver­füg­bar.

Kann eine migrier­te Kam­pa­gne wie­der zurück in eine klas­si­sche Dis­play­kam­pa­gne umge­wan­delt wer­den?

Nein. Nach der Migra­ti­on kann eine Demand-Gen-Kam­pa­gne nicht wie­der in eine klas­si­sche Goog­le-Dis­play-Ads-Kam­pa­gne zurück­ver­wan­delt wer­den.

War­um soll­te ich das Migra­ti­ons­tool nut­zen?

Das Migra­ti­ons­tool kann vor­han­de­ne Per­for­mance-Signa­le und Ein­stel­lun­gen über­tra­gen. Dadurch lässt sich die Lern­pha­se redu­zie­ren und ein kom­plet­ter Kalt­start ver­mei­den.

Was soll­te vor der Migra­ti­on geprüft wer­den?

Wich­tig sind vor allem Kam­pa­gnen­zie­le, Bud­gets, Gebots­stra­te­gien, Ziel­grup­pen, Crea­ti­ves, Logos, Track­ing, Con­ver­si­on-Daten und nicht unter­stütz­te Funk­tio­nen.

Wel­che neu­en Mög­lich­kei­ten bie­tet Demand Gen?

Demand Gen bie­tet erwei­ter­te Inven­ta­re, zusätz­li­che visu­el­le For­ma­te, Loo­ka­li­ke-Seg­men­te, Video­op­tio­nen und bes­se­re Aus­wer­tun­gen nach Kanal und For­mat.

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