Google stellt die bekannten Nur-Anrufanzeigen (Call-Only Ads) ein. Unternehmen, die weiterhin wertvolle Anruf-Leads über Google Ads generieren möchten, müssen jetzt handeln.
Künftig werden Anrufanzeigen durch responsive Suchanzeigen mit Anruf-Assets ersetzt. Wer die Umstellung verschläft, riskiert den Verlust wichtiger telefonischer Kundenanfragen.
Was bedeutet das konkret?
Bisher konnten Werbetreibende spezielle Nur-Anrufanzeigen erstellen, bei denen der Fokus ausschließlich auf dem direkten Anruf lag. Diese Option entfällt nun schrittweise.
Stattdessen setzt Google künftig auf:
Responsive Suchanzeigen mit Anruf-Assets
Diese Anzeigenform kombiniert:
- mehrere Anzeigentitel
- mehrere Textzeilen
- eine eingebundene Telefonnummer (Anruf-Asset)
Google AI testet automatisch verschiedene Kombinationen der hinterlegten Inhalte und spielt die leistungsstärkste Variante aus – angepasst an Suchanfrage, Gerät und Nutzerverhalten.
Das Ziel bleibt gleich: Mehr qualifizierte Anrufe generieren.
Warum Google diesen Schritt geht
Google entwickelt seine Werbeformate zunehmend in Richtung:
- Automatisierung
- KI-gestützte Optimierung
- höhere Relevanz für individuelle Nutzer
Responsive Suchanzeigen ermöglichen es dem System, Anzeigen dynamisch anzupassen und gleichzeitig Markenbotschaften flexibel auszuspielen.
Für Unternehmen bedeutet das:
- weniger starre Anzeigenformate
- mehr Testmöglichkeiten
- stärkere Performance-Optimierung durch KI
Wichtige Fristen zur Abschaltung
Die Umstellung erfolgt in zwei Schritten:
Februar 2026: Alle Optionen zum Erstellen neuer Nur-Anrufanzeigen werden entfernt.
Februar 2027: Bestehende Nur-Anrufanzeigen erzielen keine Impressionen mehr.
Spätestens jetzt müssen alle Unternehmen auf responsive Suchanzeigen mit Anruf-Assets umgestellt haben.
Was Unternehmen jetzt tun sollten
Wenn noch Nur-Anrufanzeigen im Konto aktiv sind, empfiehlt sich:
- Analyse bestehender Kampagnen
- Erstellung responsiver Suchanzeigen
- Integration von Anruf-Assets
- Überprüfung von Conversion-Tracking für Anrufe
- Laufende Performance-Auswertung
Wichtig: Die reine Übernahme alter Anzeigentexte reicht nicht aus. Responsive Anzeigen benötigen mehrere Varianten von Überschriften und Beschreibungen, um optimal zu funktionieren.
Vorteil oder Nachteil?
Die Abschaffung der Nur-Anrufanzeigen ist nicht automatisch negativ.
Responsive Suchanzeigen mit Anruf-Assets bieten:
- größere Flexibilität
- bessere Testmöglichkeiten
- KI-gestützte Optimierung
- stärkere Integration in bestehende Kampagnenstrukturen
Gleichzeitig steigt jedoch die Abhängigkeit von Googles Automatisierungssystemen. Eine strategische Begleitung und regelmäßige Kontrolle bleiben daher entscheidend.
Fazit: Jetzt handeln, statt später reagieren
Die Umstellung von Anrufanzeigen auf Anruf-Assets ist verbindlich – und terminiert.
Wer weiterhin telefonische Leads über Google Ads gewinnen möchte, sollte die Anpassung frühzeitig vornehmen.
Je früher die Umstellung erfolgt, desto mehr Zeit bleibt für Tests, Optimierung und Performance-Steigerung.
Benötigst Du Unterstützung bei der Umstellung Deiner Google-Ads-Kampagnen?
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Herzliche Grüße
Dein Team von Strategiepool






