Produktbeschreibungen: So gelingt es!

Wer Produkte online verkauft, steht sofort im Wettbewerb mit Anbietern aus aller Welt. Kunden zu gewinnen hängt von vielen Faktoren ab. Dazu zählen sicherlich auch Maßnahmen wie SEO, ohne die potenzielle Käufer Ihre Webseite oft gar nicht finden würden. Auch die Ladezeiten Ihrer Webseite können den Unterschied zwischen einem interessierten Besucher machen und jemandem, der ungeduldig abspringt. Doch selbst mit diesen Elementen am richtigen Platz gibt es eine große Stolperfalle bei der eigentlichen Produktbeschreibung. Wie lang soll sie sein? Wie viel ist zu viel oder zu wenig? Sie werden sehen: Das hängt vom individuellen Produkt ab. Eine grobe Richtlinie gibt es trotzdem.

So gelingt die Produktbeschreibung

Manche Produkte sind selbsterklärend und bedürfen keiner Produktbeschreibung in Romanlänge. In ihrer simpelsten Form sollte Ihre Produktbeschreibung deshalb mindestens die wichtigsten Eckdaten enthalten. Für einen Schreibtisch wären das etwa Ausmaße und Material, vielleicht auch noch die maximale Belastbarkeit. Im Grunde ist Ihre Produktbeschreibung dann auch schon fertig.

Schwieriger wird es bei Produkten, die vielleicht technisch komplexer sind oder im Produktbild nicht selbsterklärend sind. Hier lohnt es sich, die Vor- und Nachteile im Detail aufzuschreiben und Interessierten in klarer Sprache zu präsentieren. Einige Webseiten sind mittlerweile dazu übergegangen, das Produkt kurz und knapp zu beschreiben. Neben der Beschreibung bieten sie dann allerdings auch eine “erweiterte Beschreibung” an, in der Interessierte alle technischen Daten und Fakten erfahren können.

Wenn die Produktbeschreibung zur Werbung wird

Besonders spannend wird es natürlich dann, wenn Sie mit Ihrer Produktbeschreibung Menschen packen und vom Produkt überzeugen möchten. Auch das ist mit einer Produktbeschreibung möglich, allerdings erfordert es etwas planerisches Geschick. So sollten Sie zunächst klären, an wen sich Ihre Produktbeschreibung überhaupt richtet. Nicht umsonst heißt es: Wer Werbung für alle macht, der macht sie für niemanden. Ihre Zielgruppe hat sicherlich eine eigene Sprache und sucht nacht bestimmten Reizwörtern, die zum Kauf animieren. Beispielsweise würden Sie eine Wolldecke mit aufgedruckten Einhörnern anders beschreiben als etwa ein Klavier – nicht nur, weil es unterschiedliche Produkte sind. Sie sprechen wahrscheinlich auch unterschiedliche Zielgruppen an. Schrecken Sie deshalb bei Ihrer Produktbeschreibung nicht davor zurück, den Text für Max oder Erika Mustermann zu schreiben. Bedenken Sie Faktoren wie Alter, Geschlecht, Einkommen, Beziehungsstatus oder Hobbies und bauen Sie daraus einen generischen Beispiels-Kunden. Diese Person sollten Ihre Texte in erster Linie ansprechen.

Anhand dieser Zielgruppe können Sie übrigens auch prima bestimmen, wie detailliert oder technisch die Beschreibung werden soll oder kann.

Marketing-Sprech gibt Produktbeschreibungen die richtige Würze

In der Werbung werden bestimmte Begriffe beinahe schon zum Überdruss genutzt. Das hat einen simplen Grund: sie funktionieren. Greifen Sie gerne auf passende Wörter zurück, die Ihr Produkt in das bestmögliche Licht rücken. Einfach, neu, effizient, Genuss oder etwa wohlfühlen sind nur ein paar Wörter, die bei richtiger Verwendung sofort packen und den Weg zwischen Lesen und Kaufen verkürzen können. Geeignete Wörter finden Sie  als Listen überall im Internet, etwa hier oder hier. Auch interessant: Diese Seite dreht den Spieß um und listet Wörter auf, die Sie in Ihrem Marketing besser nicht benutzen sollten.

Letztendlich hängt die perfekte Wortwahl aber immer davon ab, an wen genau Sie Ihr Produkt verkaufen wollen. Das dazugehörige Konzept nennt man im Englischen übrigens Buyer’s Persona, also ein Muster-Kunde bzw. Muster-Kundin. Wir empfehlen, sich einmal hinzusetzen und gleich mehrere solcher Fantasiefiguren zu erschaffen. In der Praxis hat sich gezeigt, dass Texte deutlich zielgerichteter klingen, wenn sie für ganz bestimmte Personen verfasst werden.

Beschreibungen sind auch eine SEO-Maßnahme

Auch bei Produktbeschreibungen kommen all jene Faktoren ins Spiel, die schon bei anderen SEO-Werkzeugen eine Rolle spielen. Dazu gehört etwa die klassische Keyword-Recherche, damit potenzielle Kunden Ihre Seite überhaupt finden. Tatsächlich gibt es für so ziemlich jedes Produkt ein ganzes Netzwerk relevanter Keywords, die mit derartigen Produkten in Zusammenhang stehen. Wie bei SEO-Maßhnahmen üblich, sollten Sie Ihre Keywords strategisch etwa in Titeln, Texten, Alt-Attributen und Meta-Beschreibungen verwenden. Hier gilt die goldene Regel, dass die Texte möglichst reichhaltig an wertvollen Keywords, jedoch gleichzeitig für Menschen lesbar sein sollten. Algorithmen im Internet sind mittlerweile sehr gut auf keyword stuffing trainiert und strafen derartige Versuche im Zweifelsfalle ab.

Wichtig sowohl für Alt-Attribute als auch für Ihre potenziellen Kunden: jede Menge Bilder. Ein gutes Bild hat mehr Aussagekraft als Texte in epischer Länge. Verwenden Sie lieber mehr als wenige und lieber wenige als gar keine Bilder – auf jeden Fall aber hochaufgelöst und in guter Qualität. Mit ansprechenden Bildern und einer durchdachten Produktbeschreibung wird auch Ihr Produkt zum Erfolg.

Haben Sie selber schon Ihre Produktbeschreibungen für SEO-Maßnahmen genutzt? Lassen Sie uns in den Kommentaren wissen, ob Sie damit bislang Erfolg hatten!

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